Kößlbacher-Kasten (St. Michael im Lungau)

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Der Kößlbacher-Kasten ist ein Getreidekasten beim Kößlbacher-Bauern in der Lungauer Marktgemeinde St. Michael im Lungau.

Geschichte

Das genaue Entstehungsjahr lässt sich nicht feststellen, jedoch deuten eingeschnitzte Jahreszahlen auf einem Tram auf das Ende des 17. Jahrhunderts hin. Einzigartig ist auch eine sogenannte Nolpenstiege in den 2. Stock. 1978 wurde der Stall neu gebaut und am Kasten angeschlossen. Dabei wurde die Firstrichtung gedreht und der Kasten und das Haus mit einem Ziegeldach eingedeckt.

Architektur

Es handelt sich um einen dreistöckigen, aus Bruchsteinen gemauerten und verputzten Kasten mit einer Mauerstärke von 65 cm. Der Keller ist vom Stall zugänglich und hat ein Tonnengewölbe. Außen gelangt man über eine Stiege in den ersten Stock. In diesem befinden sich die Truhen für das Getreide und das Mehl. Über eine sogenannte "Nolpenstiege" gelangt man in den zweiten Stock mit Tram und Holzdecke. Auch hier stehen noch die Getreidetruhen. Abgeschlossen ist der Raum durch das sichtbare Bretterdach, über das die neue Ziegel-Dachdeckung drüber gelegt wurde. Der First ist östlich-westlich ausgerichtet, die hölzerne Eingangstür liegt im Süden. Oxidrote Eckquader und gleichfarbige Faschen umrahmen die Fenster und Eingangstür.

Quelle