Mondfinsternis

Aus Salzburgwiki
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partielle Mondfinsternis am 16. Juli 2019, aufgenommen um 23:33 Uhr über Neumarkt am Wallersee.

Dieser Artikel berichtet über das Ereignis der Mondfinsternis, die man auch über Salzburg immer wieder erleben konnte.

Rötliche Färbung

Weil ein Teil des Sonnenlichts von der Erdatmosphäre gestreut wird und dennoch auf die Mondoberfläche trifft, entsteht eine rötliche bis bräunliche Färbung des Erdtrabanten. Wie genau das aussieht, lasse sich nicht genau vorhersagen und hänge stark vom aktuellen Zustand der Erdatmosphäre ab, etwa ob gerade viel oder wenig Vulkanstaub vorhanden ist.[1]

Die Mondfinsternisse über Salzburg

Am 28. Oktober 1939 war eine Mondfinsternis über Salzburg zu erleben.

Am 28. September 2015 gab es am frühen Montagmorgen ein totale Mondfinsternis. Ab 03=07 Uhr begann der Kernschatten der Erde kontinuierlich die Mondscheibe abzudecken, der Mond stand zu diesem Zeitpunkt im Südwesten. Zwischen 04:11 und 05:24 Uhr war der Mond dann total verfinstert, der Höhepunkt der Verdunkelung war um 04:47 Uhr. Um 06:27 Uhr war dann kein Erdschatten mehr am Mond zu erkennen.[1]

Partielle Halbschattenfinsternisse gab es am 16. September 2016 und am 7. August 2017.[1]

Am 27. Juli 2018 ereignete sich längste Mondfinisternis des 21. Jahrhunderts. Um 20:30 Uhr begann die maximale Verfinsterung des Mondes, ab 22 Uhr war es etwa dunkel genug, damit der Mond als rötliche Scheibe gut sichtbar über Mitteleuropa zu sehen war. Sie dauerte exakt eine Stunde und 43 Minuten. Auch der Abstand zwischen Erde und Mars betrug an diesem Abend “nur” rund 60 Millionen Kilometer, weshalb sich der Rote Planet ebenfalls gut beobachten ließ.

2019 gab es wieder eine partielle Mondfinsternis. In der Nacht auf Mittwoch, den 17. Juli, war Vollmond - das war auch Voraussetzung für eine Mondfinsternis. Sonne, Erde und Mond standen dabei genau auf einer Linie und der Erdtrabant wanderte durch den Schatten der Erde. Dabei kann der Mond vollständig (totale Mondfinsternis) oder nur teilweise (partielle Mondfinsternis) in den Kernschatten der Erde eintauchen. Am 16. Juli um 22:01 Uhr trat der Mond in den Kernschatten der Erde. Um 23:32 Uhr war die größte Verfinsterung erreicht, zwei Drittel der Mondscheibe lagen dann im Kernschatten der Erde. Um 01:00 Uhr am 17. Juli endete die Finsternis. Gut zu sehen war auch der Jupiter und für wenige Minuten erschien auch klar erkennbar die internationale Raumstation (englisch International Space Station, kurz ISS). Zumindest im nördlichen Flachgau war der Himmel wolkenlos. In der Stadt Salzburg war der Himmel teilweise bewölkt.[2]

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise