Nikolaus Bachler

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Nikolaus Bachler, Oktober 2015.

Nikolaus Bachler ist designierter (2019) Intendant der Salzburger Osterfestspiele.

Salzburgbezug

Nikolaus Bachler wird die Osterfestspiele Salzburg ab 2022 leiten. Bei seiner Ernennung 2019 kam es zu einem Eklat. Drei Salzburger Osterfestspiele sind noch mit der Staatskapelle Dresden und Christian Thielemann fixiert - mit "Don Carlo" 2020, "Turandot" 2021 und "Lohengrin" 2022. Danach, so wurde im Herbst 2019 entschieden, werde das Engagement mit der Staatskapelle Dresden und Christian Thielemann nicht mehr verlängert. Warum es danach anders wird, schildert der künftige Intendant, Nikolaus Bachler, in einem Gespräch mit den Salzburger Nachrichten.

SN: In Leserbriefen und Kommentaren wird wegen der Entscheidung gegen Christian Thielemann und die Staatskapelle Dresden Empörung kundgetan. Können Sie das nachvollziehen?

Nikolaus Bachler: Ich kann es nachvollziehen in dem Sinne, dass dies eine sehr österreichische Haltung ist: Man hängt an dem, was man kennt. Wenn also an ein Festival nach fünfzig Jahren ein neuer Gedanke herangetragen wird, kann es zu Aufregung kommen.
Andererseits kann ich diese Empörung nur schwer verstehen. Denn dass ein Vertrag nach zehn Jahren nicht weitergeführt wird, ist eine Normalität. Und ich verstehe überhaupt nicht die Kritik - nein, eigentlich ist es ein Bashing[1] gegen den Landeshauptmann. Herr Haslauer hat das gemacht, was seine Aufgabe ist: eine kulturpolitische Entscheidung herbeizuführen. Es entscheidet ja nicht er allein, er ist ja nur der Sprecher für ein Gremium (der fünf Gesellschafter der Osterfestspiel-GmbH, Anm.) Darin sind alle Entscheidungen einstimmig gefallen.
Dass einige Leute, denen diese Entscheidung nicht gefällt, dies kundtun, ist deren gutes Recht. Aber es ist nicht so, dass das gesamte Festspielpublikum aufsteht.

SN: Wie hat sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer aus Ihrer Sicht verhalten?

Ich habe viel mit Kulturpolitikern zu tun. Aber ich habe selten einen Politiker erlebt, der sich so engagiert und bemüht hat - auch um Herrn Thielemann. Er ist sogar zu ihm nach Dresden geflogen. Welcher Spitzenpolitiker fährt einem Dirigenten hinterher? Herr Haslauer war auch sonst immer bereit zum Gespräch. Aber wenn man es mit Totalverweigerung zu tun hat, kann man dieser nachgeben - oder eine andere Entscheidung treffen.

SN: Mit "Totalverweigerung" meinen Sie das Verhalten Herrn Thielemanns?

Ja, er war ein Jahr weder zu einem Gespräch noch zu einem Austausch noch zu irgendetwas bereit. Er hat bloß mitgeteilt: "Ich will diese Entscheidung (für Nikolaus Bachler, Anm.) nicht." Dabei hätte er gar nicht das Recht, dies zu bestimmen. Als die Entscheidung trotzdem gefallen ist, hat er gesagt: "Ich respektiere ihn nicht." Er hat das ja schon einmal in Dresden vorgelebt, wo ein ihm nicht genehmer Intendant (Serge Dorny, Anm.) ausbezahlt werden musste. Ich nehme an, das hat er in Salzburg auch erwartet.

SN: Christian Thielemann hat in Briefen an die Gesellschafter und den Aufsichtsrat der Osterfestspiele klargemacht, er wolle und könne nicht mit Ihnen arbeiten. Warum mag er Sie nicht?

Die Wahrheit ist eine andere. Bei einem Treffen in Bayreuth im Juli 2018 hat er versichert, er könne sich die Arbeit mit mir gut vorstellen. Wir hatten da ein sehr gutes Gespräch. Aber einen Monat später hat er die Meinung gewechselt.

SN: Warum?

Es gab in dieser Sache einen Iago (Name des Intriganten in Shakespeares "Othello", Anm.) im Hintergrund. Aber darauf möchte ich nicht näher eingehen.

SN: Haben Sie ihm Dirigate hier in München angeboten?

Ja, das ist viele Jahre her. Ich habe ihm ein Blanko-Angebot gemacht: Er könne dirigieren, was er wolle.

SN: Wie hat er darauf reagiert?

Wir haben geredet, aber es kam nicht dazu, es ging sich zeitlich nicht aus. Das war und blieb aber alles in einem guten Verhältnis.

SN: Was schätzen Sie an Christian Thielemann?

In seinem Repertoire ist er ein außergewöhnlicher Dirigent. Er ist einer der besten Wagner-, Strauss- und Bruckner-Interpreten!

SN: Würden Sie ihn nach 2022 auch nach Salzburg holen?

Selbstverständlich!

SN: Wie oft waren Sie heuer mit ihm in Kontakt? Wie viele Briefe haben Sie einander geschrieben?

Als klar war, dass ich die Osterfestspiele machen werde (seit 6. November 2018, Anm.), habe ich ihm mehrere Briefe geschrieben.

SN: Hat er geantwortet?

Nein. Oder doch! Ein Mal hat er mir durch seine Sekretärin ausrichten lassen, dass er für 2022 an "Lohengrin" festhalten wolle.

SN: Seit drei, vier Monaten hätte es ein Sechs-Augen-Gespräch geben sollen: Thielemann, Haslauer und Sie. Warum kam das nicht zustande?

Das war ein Angebot des Landeshauptmanns. Ich denke zwar, dass zwei Kunstschaffende nicht eines Politikers bedürfen, um miteinander zu reden. Aber selbstverständlich war ich zu diesem Gespräch bereit. Es kam nicht zustande, weil Herr Thielemann nie Zeit hatte. Zuletzt hätte es Ende September versucht werden sollen. Aber am 17. September ist die Entscheidung ohnehin anders gefallen.
Deshalb finde ich es auch so ungerecht, dass man Herrn Haslauer jetzt etwas anlastet! Er war derjenige, der sich am meisten bemüht hat.

SN: Änderte sich die Stimmung, als Herr Thielemann einen Anwalt eingeschaltet hat?

Ja, natürlich! Wenn man auf die Ebene von Juristen geht, wenn man plötzlich mit einem Anwalt reden soll, verliert man den direkten Kontakt zum Künstler.

SN: Waren Sie mit dem jetzigen Intendanten, Peter Ruzicka, in Kontakt?

Nach der Unterschrift unter meinen Vertrag habe ich ihm einen Brief geschrieben: Ich würde ihn gern treffen, um über Modalitäten zu sprechen. Darauf bekam ich von ihm einen Brief: Er werde sich für Juli 2020 einen Termin vormerken.

SN: Wie kommunizierten Sie mit der Staatskapelle Dresden?

Nach meiner Vertragsunterschrift hat der Orchestervorstand vorgeschlagen, dass es ein Gespräch von ihm, Thielemann und mir geben sollte. Das hat wieder monatelang gedauert. Dann hat Thielemann gesagt, das müsse in Bayreuth stattfinden. Dass es weder in Dresden noch in Salzburg, wo ja das Orchester tätig ist, stattfinden sollte, war eine Chuzpe! Also sind sieben Leute, ich eingeschlossen, heuer im Sommer nach Bayreuth gereist.

SN: Wie war es?

Es war ein gutes Gespräch. Und nun zu "Lohengrin", den ja Herr Thielemann vorgeschlagen hat: Ich sagte dort, ich würde mit ihm gern darüber reden. Denn diese Oper dirigiert er am meisten. Ist es klug, dass wir in Salzburg 2022 in fast gleicher Besetzung machen, was in den Jahren zuvor in Bayreuth gezeigt wird? Könnten wir etwas anderes überlegen? Dann habe ich ein ganzes Thielemann-Repertoire ausgebreitet: "Rosenkavalier", "Tannhäuser", der noch nie in Salzburg gewesen ist, "Fliegender Holländer", "Freischütz". Auch die Staatskapelle Dresden wäre zu einer Alternative bereit gewesen. Also haben wir alle, auch Herr Thielemann, gesagt: Versuchen wir, die eine oder andere Oper zu besetzen.
So haben wir uns in Bayreuth getrennt. Wenig später lese ich in der Zeitung: "Bachler verbietet Lohengrin"! Und die Sekretärin teilt mir mit: Herr Thielemann halte an "Lohengrin" fest. Das ist ein weiteres Kapitel in diesem Kindergarten.

SN: In der Entscheidungsfindung gibt es einen Kollateralschaden: Die Staatskapelle Dresden muss Salzburg verlassen. Sie kam vor sieben Jahren als "Retter der Osterfestspiele", sie hat sich bewährt, ist beliebt und hat sogar noch am 28. August ihre Treue zu den Osterfestspielen erklärt. Warum wird sie mitgefeuert?

Sie wird nicht mitgefeuert. Am 16. September um 22:30 Uhr (am Vorabend der Aufsichtsratssitzung, Anm.) hat mir das Orchester schriftlich erklärt, dass es in allen Entscheidungen zu Christian Thielemann steht, und so die ursprüngliche Erklärung zurückgezogen.

SN: Folglich wurden die Verträge von beiden beendet.

Genau.

SN: Wie hat sich für Sie der erste Kontakt mit Salzburg ergeben? Haben Sie eine Bewerbung geschickt?

Nein, ich bekam in München Besuch von Mitgliedern der Osterfestspiele - der Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Sarah Wedl-Wilson, und dem Präsidenten des Fördervereins, Michael Berger-Sandhofer, die mich auf die Ausschreibung angesprochen haben. Darauf habe ich vorgeschlagen, ob nicht die Generalversammlung (alle fünf Gesellschafter, Anm.) mit mir ein Gespräch führen möchte. Das hat Anfang September 2018 stattgefunden. Da habe ich erläutert, wie ich die Osterfestspiele sehe, wo ich Probleme sehe, was man tun könnte, da Einnahmen und Publikum geringer geworden sind. Dieses Gespräch hat offenbar so überzeugt, dass sie mich wollten.

SN: Herr Thielemann führt ins Treffen, Ihre Kompetenz als Intendant mit künstlerischer wie kaufmännischer Verantwortung überschneide sich mit seiner als Künstlerischer Leiter. Aber was ist denn in diesem Fall ein Künstlerischer Leiter?

Das ist doch nur, dass er als Dirigent sagt, welche Oper und welches Konzert er dirigieren will. Um alles andere kümmert er sich nicht.
Das Beharren auf "künstlerischer Leitung" bedeutet ausschließlich sein Recht, zu tun, was er will. Das ist mir nicht neu. Jeder Künstler entscheidet sich für das, was er will. Das ist auch gut so. Ich habe mein Leben noch nie einem Künstler etwas oktroyiert! Glauben Sie, man konnte einem Herrn Zadek oder Herrn Petrenko oktroyieren, was er inszeniert? Ich habe immer mit Künstlern gemeinsam etwas erfunden.
Aber Herr Thielemann hat es auf die Spitze getrieben: Er oder ich. Er versicherte, er könne mit mir nicht, er wolle mit mir nicht. Dann muss er auch damit rechnen, dass dann einmal eine Entscheidung für oder gegen ihn fällt.
Christian Thielemann ist ein exzellenter Dirigent. Aber er ist nicht nur das, sondern auch diese Weggänge im Streit ziehen sich durch seine Biografie.
Wenn jetzt die Osterfestspiele und ihr Intendant (Peter Ruzicka, Anm.) kommunizieren, wie wirtschaftlich solide sie dastünden, muss ich lachen. In den Vorjahren wurde von den Reserven gezehrt - aus dem Förderverein und aus Rückstellungen für schließlich gewonnene Prozesse infolge des Finanzskandals. 2021 wird alles aufgebraucht sein.

SN: Sie haben angekündigt: Ab 2023 soll jedes Jahr ein anderes Orchester mit anderem Dirigenten zu den Osterfestspielen kommen. Ist das fix oder nur eine Option? Sie sind ja jetzt frei für alle Verhandlungen.

Das Zentrale ist, dass man die starre Systematik nach über fünfzig Jahren öffnen muss. Und klar ist: Die Osterfestspiele sind ein Platz für außergewöhnliche Künstler und Spitzenorchester. Damit beginnt man zu arbeiten. Wo man landen wird, ob man wieder zu einer Fixierung kommt, ist die zweite Sache.
Allerdings gibt es auf der Welt kein Festival, wo Spitzenorchester und ihre Dirigenten eine wechselnde Residenzmöglichkeit haben. An vielen Orten ist es fest, wie zum Beispiel in Salzburg oder wie in Tanglewood mit dem Boston Symphony.
Aber mir erscheint die Frage interessant: Mit wem kann man welche Werke am besten machen? Machen wir mit einem russischen Orchester Tschaikowski oder mit einem italienischen Orchester Verdi? Mit dieser Öffnung könnten sich auch die Osterfestspiele von den Salzburger Festspielen im Sommer abgrenzen.

SN: Bisher gelangen die Osterfestspiele mit langfristigen Konstanten: Karajan und die Berliner Philharmoniker, Abbado und Berliner, Rattle und Berliner, zuletzt Thielemann und Dresdner. Dem folgt ein Sammelsurium.

Mit Sammelsurium hat das nichts zu tun. Im Musiktheater sollte es um mehr gehen als einen tollen Dirigenten, auch die Szene ist wichtig. Die Salzburger Sommerfestspiele waren einst getragen von Herbert von Karajan und Karl Böhm. Seither haben sie sich fünf Mal reformiert, heute sind es Sommerfestspiele auf der Höhe der Zeit - neben dem Musikalischen auch mit Blick auf die Inszenierung.
Außerdem: In zehn Tagen ist gar nicht Raum für ein Sammelsurium. Für so ein kurzes Festival muss man sich auf einen Konstellationspunkt konzentrieren.

SN: Was kann so eine erste Konstellation sein?

Das kann ich noch nicht sagen. Aber es gibt bereits großes Interesse von vielen Spitzenorchestern.

SN: Auch den Dresdnern?

Selbstverständlich! Ich wollte in dieser Woche nach Dresden, aber die Staatskapelle ist auf Tournee. Also wird es am Monatsende sein.

SN: Und die Berliner Philharmoniker?

Die sind jetzt in Baden-Baden gebunden (der Vertrag läuft bis 2022). Da muss man schauen, wie sich das weiterentwickelt.

SN: Sie sprachen in der Salzburger Pressekonferenz von "Nachtkonzerten", Sie nannten Teodor Currentzis, der ja soeben in Perm aufgehört hat. Könnte es sein, dass sich beides zusammenfügt, indem gleichsam dessen Diaghilev-Festival von Perm nach Salzburg kommt?

Ein Festival von zehn Tagen bietet sich an, eine Hitze zu erzeugen, die von morgens um elf bis nachts um zwei dauert. Das ist eine richtige Grundidee für so ein Festival.
Und es stimmt: Ich habe einen guten Draht zu Teodor. Er ist einer der interessantesten Künstler seiner Generation. Doch er ist auch im Sommer wichtig, daher bin ich zurückhaltend. Ich möchte zwar versuchen, mit den Sommerfestspielen zusammenzuarbeiten, aber ich will kein Konkurrenzgezerre.
Das sieht ja jeder, dass Markus Hinterhäuser und ich ähnliche Künstler beschäftigen. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass wir Gemeinsamkeiten finden - natürlich nicht jedes Jahr.

SN: Derzeit bestehen die Osterfestspiele aus zwei Abo-Zyklen mit je einer Opernaufführung und drei Orchesterkonzerten, flankiert von Kammerkonzerten und einer kleinen zeitgenössischen Oper. Wie wollen Sie dieses Schema aufbrechen?

Es wird weiterhin eine große Opernproduktion geben. Die wird in Konzerte an möglichst vielen Orten in der Stadt eingebettet, vielleicht auch in Tanz. Der ist ja - im Sommer wie zu Ostern - bisher stiefmütterlich behandelt worden.

SN: Werden die Preise gleich hoch bleiben?

Die Einnahmen sollen gleich bleiben, aber möglichst über niedrigere Preise erzielt werden. Und das Image soll anders werden! Die Osterfestspiele gelten als das teuerste Festival, doch in den letzten Jahren haben die Sommerfestspiele mit den Preisen angezogen. So groß ist der Unterschied nicht mehr.

SN: Wozu braucht ein zehntägiges Festival einen ganzen Intendanten wie Sie? Nach Wiener Festwochen, Burgtheater und Bayerischer Staatsoper sind eine Oper und ein paar Konzerte für Sie wie eine Fingerübung.

Die Masse macht nicht unbedingt die Arbeitsintensität aus. Ob man eine oder drei Opern programmiert, ist ähnlich viel Arbeit. Und bei einem Festival mit zehn Tagen gibt es wenige Selbstläufer, wir müssen alles erfinden. Zudem werde ich viel Zeit brauchen, um die Finanzierung zu garantieren.

SN: Der größte Gesellschafter mit 25 Prozent ist die Karajan-Stiftung. Worin besteht deren Interesse? Was vom Vermächtnis Herbert von Karajans will sie von Ihnen fortgeführt sehen?

Mit dem Vertreter der Karajan-Stiftung hatte ich noch keinen näheren Austausch.

SN: Was von Karajans Gründungsgedanken halten Sie für wichtig? Oder sind die nach über 50 Jahren obsolet?

Obsolet sind sie nicht. Karajan war eine der größten Figuren der Musikgeschichte, er hat wichtige Spuren hinterlassen. Sein Anspruch - übrigens auch jener von Arturo Toscanini, Bruno Walter, Max Reinhardt, wem auch immer - ist das Bemühen, den Werken in so hoher Qualität wie möglich gerecht zu werden. Das bleibt gültig.
Aber es ist trotzdem so, wie Daniel Barenboim gesagt hat: Wenn der Ton verklungen ist, ist er unwiederbringlich im Äther. Alles ist immer neu zu erfinden. Es gibt keine Wiederholung. Vielleicht trägt man eine Hülle weiter, aber man muss sie stets mit neuen Inhalten füllen. Weder Theater noch Musik eignen sich für museale Haltungen.

Weiterführend

Für Informationen zu Nikolaus Bachler, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quelle

Einzelnachweis

  1. „öffentliche Beschimpfung", Quelle Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Bashing"