Rudolf Runtsch

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Autobahnrennen Salzburg 1950: Rudolf Runtsch (81) auf Norton 350 cm³, Fahrer Nr. 88 überholt, dahinter Leonhard Fassl (45) auf AJS 346 cm³ im 5. Rennen (Klasse Rennmaschinen bis 250 cm³ und bis 350 cm³)

Rudolf Rudi Runtsch (* 7. Februar 1905 Wien; † 7. Februar 1955) war ein österreichischer Motorradrennfahrer, der mehrmals auch in Salzburg gefahren war.

Aus seinem Leben

Der mehrfache Bergmeister hatte seine große Zeit in der Zwischenkriegszeit. Er war beim Motorradrennen Trabrennbahn 1925 dabei, wo er in führender Position stürzte und dann noch gute Zweiter wurde. Er erhielt für diese Leistung einen Ehrenpreis des Salzburger Automobil Clubs. Im offenen Rennen der Klasse bis 175 cm³, über zehn Runden siegte er in einer Zeit von 9:26,2 min. Auch im offenen Rennen der Klasse bis 250 cm³, ebenfalls zehn Runden, siegte Runtsch in einer Zeit von 9,26 min. die einer Schnittgeschwindigkeit von 63,604 km/h entsprach.

Zitat Nachruf von Helmut Krackowizer[1]: "Nach dem Krieg trat er in Salzburg erstmals 1948 beim Autobahnrennen in Salzburg auf, als er schon weit über 40 Jahre alt war. Seine 350 cm³ Vorkriegs-Norton lief wie ein Uhrwerk, als er den obligaten Sieg in der 350-cm³-Klasse herunter spulte. In der Halbliterklasse erwuchs ihm dann mit dem jungen Helmut Volzwinkler ein Gegner, den er im Zieleinlauf ohne Hinterradbremse nicht mehr halten konnte; das Gewinde der Bremsgestänge-Flügelmutter war ausgerissen."

Auch beim Stadtrennen Bad Reichenhall 1948 war Runtsch dabei. 1950 fuhr er im Peppi-Jung-Gedächtnisrennen in Salzburg-Liefering. Auch 1951 war er wieder beim Autobahnrennen in Salzburg dabei

Erfolge in Salzburg

  • Autobahnrennen Salzburg-Liefering 1948:
350 cm³-Klasse: Sieger auf Norton, 39:13,4 min., Schnitt 96,25 km/h
500 cm³-Klasse: Zweiter auf Norton

Quelle

Einzelnachweise