Salzkrieg Salzkammergut

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Im Salzkrieg Salzkammergut von 1291 bis 1297 verteidigte Herzog Albrecht das Salzkammergut gegen den Erzbischof Konrad IV. von Fohnsdorf von Salzburg.

Der Verlauf

Konrad fiel mit 100 Reitern und 2 000 Mann Fußvolk, darunter auch vielen Knappen vom Bergwerk in Hallein, im Salzkammergut ein. Die Salzburger zerstörten dabei die beiden kurz zuvor in Gosau errichteten Sudpfannen und auch die Traunau, den ersten Siedlungskern von Hallstatt. Konrad verlor dadurch aber die salzburgischen Gebietsansprüche an den halbblinden Habsburgerherzog Albrecht I., der schließlich - gegen eine beträchtliche Ablöse - auf das Salzsieden verzichtet. Gosau kam nun von Erzbistum Salzburg zum kaiserlichen Kammergut.

Nach Beendigung des Salzkrieges kam es zu einer umfassenden Neuorganisation des Salzwesens im Habsburger Reich durch König Albrecht I. und später durch seine Witwe, Königin Elisabeth.

Quelle