Sándor Végh

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Das Végh-Quartett im Oktober 1962 am Flughafen Zürich-Kloten: (von links) Sándor Végh (Violine), Sándor Zöldy (Violine), Georges Janzer (Viola) und Paul Szabo (Cello).

Sándor Végh (* 17. Mai 1912 im siebenbürgischen Klausenburg, rumänisch Cluj-Napoca, Ungarn; † 7. Jänner 1997 in Freilassing in Bayern) war ein international tätiger Dirigent und Violinist ungarischer Abstammung.

Leben

Sándor Végh war ein Schüler des Violinvirtuosen und Komponisten Jenő Hubay und war mit dem Pianisten und Komponisten Béla Bartók befreundet. Er studierte an der Budapester Musikhochschule. 1946 verließ er Ungarn und ließ sich in Frankreich nieder. 1953 erhielt er die französische Staatsbürgerschaft. Mit dem Végh Quartett unternahm er Konzerttourneen arbeitete außerdem als Solist und Dirigent.

Zu den Violinen, die er spielte, gehörten die Stradivari-Geigen „Paganini“, die er 1958 erwarb, und „Earl of Harrington“.

Salzburgbezug

1948 dirigierte er erstmals bei den Salzburger Festspielen. 1986 dirigierte er das letzte von 38 Konzerten bei den Festspielen.

Seit Anfang der 1970er- Jahre lebte Sándor Végh in der Stadt Salzburg. Von 1978 bis zu seinem Tod 1997 war er Dirigent der Camerata Academica, deren Stil er maßgeblich prägte und das er zu Weltruhm führte.

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof Liefering.[1]

Auszeichnungen (Auswahl)

Aufnahmen der Camerata Academica mit Sándor Végh(Auswahl)

  • Bach Orchestersuiten
  • Bartók Divertimento für Streichorchester Sz 113 BERG Lyrische Suite STRAWINSKY Apollon musagète
  • Haydn Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze Hob. III:50-56
  • Mozart Ouvertüre "La clemenza di Tito" KV 621 Symphonie C-Dur KV 551 "Jupiter" Symphonie g-Moll KV 550
  • Mozart Klavierkonzerte

Quellen

Einzelnachweise

Zeitfolge
Vorgänger

Antonio Janigro

Chefdirigent der Camerata Academica Salzburg
19781997
Nachfolger

Sir Roger Norrington