Psychosozialer Dienst des Landes Salzburg

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Der Psychosoziale Dienst des Landes Salzburg ist im Bürgerzentrum Bahnhof in der Salzburger Elisabeth-Vorstadt situiert. In St. Johann im Pongau und Zell am See gibt es Außenstellen.

Leitung

Die Leitung obliegt Dr. Bernhard Hittenberger.

Aufgaben

Ein Kernbereich des Psychosozialen Dienstes ist die psychiatrische Nachbetreuung. Das Aufgabenspektrum umfasst die ganzheitliche extramurale Betreuung und Beratung psychisch Kranker und deren Angehöriger, Angelegenheiten wie Beratung und Betreuung von Abhängigkeitserkrankungen (Medikamente, Alkohol, Drogen und pathologischen Spielern), Drogenberatungsstelle; Präventionsmaßnahmen (Psychiatrie und Sucht) und den psychiatrischen Amtssachverständigendienst.

Geschichte

Der Psychosoziale Dienst bestand, ursprünglich unter der Bezeichnung „Sozialmedizinischer Dienst“ , seit den letzten 1960er-Jahren in der Abteilung III (Gesundheit und Wohlfahrtswesen) – jetzt: Abteilung 3: Soziales – des Amtes der Salzburger Landesregierung.

Ähnlich wie in anderen Bundesländern wurde auch in Salzburg der Prozess der Umorientierung auf außerstationäre Behandlungsmöglichkeiten von der Gründung einer Reihe sozialpsychiatrischer Einrichtungen begleitet. Das Bundesland Salzburg kann hier auf eine lange sozialpsychiatrische Tradition zurückblicken. Der Sozialmedizinische Dienst ging auf eine Initiative von Dr. Heimo Gastager, ehemaligem Primararzt der Ersten Psychiatrischen Abteilung der Christian-Doppler-Klinik, zurück. In weiterer Folge ist auch der Name von Dr. Werner Pritz, dem langjährigen Leiter des Sozialmedizinischen Dienstes, untrennbar mit dem Aufbau dieser außerstationären psychiatrischen Versorgung verbunden.

Der Sozialmedizinische Dienst wurde im Jahr 2012 in „Psychosozialer Dienst“ umbenannt.

Quellen