Walter Aigner

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Gruppenfoto mit Mag. Walter Aigner (ganz rechts)

Mag. Walter Aigner (* 11. August 1968 in Salzburg) ist Leiter der Abteilung 10 – Wohnen und Raumplanung des Amtes der Salzburger Landesregierung.

Leben

Walter Aigner ging in Friedburg (Innviertel) in die Volks- und die Hauptschule. 1982 übersiedelte er mit seiner Familie (Vater Walter, Mutter Herta und die um drei Jahre ältere Schwester Roswitha) nach Straßwalchen. Eine starke Allergie gegen Tierhaare verstellte ihm den Weg zum Traumberuf Tierarzt; wie sein Vater ergriff er den Beruf des Försters.

Nach der Forstschule in Bruck an der Mur war Walter Aigner gut zwei Jahre lang Forstadjunkt in St. Martin am Tennengebirge und im Kobernaußerwald. Er machte die Abendmatura, absolvierte in Salzburg das Jusstudium und wurde – auf den Rat seiner Mutter – Jurist im Amt der Salzburger Landesregierung.

Von Oktober 1999 bis November 2012 war er Amtsleiter der Marktgemeinde Straßwalchen.

Von Dezember 2012 bis Ende 2014 war Mag. Aigner Bezirkshauptmann von Tamsweg.

Vorgestellt (2012)

Der eiserne Walter kommt
Bezirkshauptmann. Er hat als Triathlet schon so manchen „Ironman“ bewältigt. Der neue Chef des Lungaus ist sportlich und gern unter Leuten.

Ein neues Zeitalter beginnt mit Anfang Dezember im Lungau. 29 Jahre war Robert Kissela Bezirkshauptmann. Am Freitag trat er in den Ruhestand. Walter Aigner ist sein Nachfolger. Die Lungauer sind schon neugierig auf den Neuen. Er kommt aus dem fernen Flachgau.

Eigentlich wollte Walter Aigner Tierarzt werden, dann Förster, dann Rechtsanwalt und „nie in die Verwaltung“. Jetzt ist er oberster Beamter im Lungau. Dass er die Stelle bekommen würde, „damit habe ich selbst nicht gerechnet“, sagt der ehemalige Amtsleiter der Marktgemeinde Straßwalchen. Zuvor hatte er sich schon um die Leitung der Bezirkshauptmannschaften St. Johann im Pongau und Vöcklabruck/ beworben.

Sich von Zeit zu Zeit zu bewerben, sieht der Jurist und begeisterte Hobbysportler (Triathlon, Judo) quasi als sportliche Herausforderung: „Da kann man viel dazulernen. Und ich hatte in den letzten zwei, drei Jahren den Drang, mich beruflich noch einmal zu verändern.“ Der eiserne Wille bringt Walter Aigner auch im Sport voran. Sich selbst quälen – das sei gerade im Triathlon notwendig. Vier Mal hat der Sportler schon einen „Ironman“-Langstreckenbewerb bestritten. Um halb fünf Uhr aufstehen und zwei Stunden Lauftraining waren für den Amtsleiter nichts Ungewöhnliches. Einen langen Atem – über Jahre – brauchte der 44-Jährige auch als Funktionär. Der Straßwalchener engagierte sich als Obmann der Judounion Flachgau. Im Sport wird der Herr Bezirkshauptmann aus Termingründen kürzer treten müssen.

Der neue Chef wird sich zum Start natürlich nicht nur seinen rund 65 Mitarbeitern widmen. Er will im Dezember und Jänner mit möglichst vielen Menschen etwa in der Gemeindepolitik, bei Einsatzkräften und Vereinen reden. Schon bisher sei er freundlich aufgenommen worden. Aigner will von seinen Gesprächspartnern wissen: „Wo ist es euch wichtig, dass ich da bin, wo brennt der Hut?“ Er möchte eine „gesunde Mischung“ aus behördlicher Arbeit und Repräsentation. „Ich bin gern unter Leuten aus allen Bildungsschichten und gehe auf sie zu.“

Der Neue setzt auf seinen „großen Erfahrungsschatz“ auf kommunaler Ebene, in der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, zum Beispiel bei Betriebsansiedlungen. Die Versorgung im Lungau (vom Spital über die Kaserne bis zum Gericht) wolle er nicht „aushöhlen“ lassen. In der BH werde er „Veränderungen vornehmen, wenn sie sinnvoll sind“.

Ein Hobby, das eigentlich zum Lungau passen würde, werde er als Behördenleiter im Bezirk sicher nicht ausüben: „das Jagern“. Die (Pongauer) Vorfahren seines Vaters seien in mehreren Generationen Berufsjäger gewesen. Je „zäher“ und körperlich anstrengender die Jagd sei, desto besser.

Quellen

Zeitfolge


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