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Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau

Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau
"Das gestempelte Gebäude", ein "Kunst am Bau" Projekt
"Bonsai", ebenfalls ein "Kunst am Bau"-Projekt
"Kunst am Bau"-Projekt "Spiegelblicke"
"Kunst am Bau"-Projekt "Licht und Materie"
"Kunst am Bau"-Projekt "Struktur Gelb"
"Kunst am Bau"-Projekt "5 platonische Körper"
"Kunst am Bau"-Projekt "Betweiber"

Die Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau ist die erste zuständige Behörde (erste Instanz) der allgemeinen staatlichen Verwaltung, sowohl in der mittelbaren Bundesverwaltung als auch in der unmittelbaren Landesverwaltung. Die BH-JO ist sachlich und örtlich zuständig für den Pongau.

Inhaltsverzeichnis

Bezirkshauptmannschaft

Die Bezirkshauptmannschaft war urspünglich in Werfen angesiedelt (von 1850 bis 1867) und kam erst 1867 nach St. Johann.

Bezirkshauptmann

Bezirkshauptmann für den Pongau ist Harald Wimmer. Er trat am 1. Mai 2009 die Nachfolge von Hofrat Dr. Guntram Maier an, der Ende 2008 in den Ruhestand gegangen war.

Die Liste der ehemaligen Bezirkshauptmänner umfasst folgende Namen:

Adresse

Hauptstraße 1
5600 St. Johann im Pongau
Telefon: 06412-6101
E-Mail: bh-st-johann@salzburg.gv.at

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08:00 bis 12:00 Uhr
Nachmittags (Dienstag – Donnerstag) nach telefonischer Vereinbarung

Das Gebäude

Die Bezirkshauptmannschaft wurde in den Jahren 1999 bis 2001 saniert bzw. teilweise neu errichtet. Während der Bauzeit war die Behörde in einem anderen Gebäude untergebracht.

"Kunst am Bau"-Projekte

Bonsai

In der Mitte der eine Schleife bildenden Parkplatzzufahrt wurde ein drei Meter hoher Blumentopf aus Terrakotta aufgestellt und mit einem Kirschbaum bepflanzt. Durch den übergroßen Blumentopf wirkt der Baum wesentlich kleiner, als er tatsächlich ist. Es scheint sich eher um eine Zimmerpflanze zu handeln als um einen Baum, der jahreszeitlich sein Äußeres ändert.

Das gestempelte Gebäude

Mit witterungsbeständiger Spezialfarbe wurde das Stempelmotiv der Bezirkshauptmannschaft in einer Größe von zirka 2,5 Metern auf die mit schwarzen Steinplatten verkleidete Wand im straßenseitigen Zugangsbereich aufgetragen. Das Bild weist auf die Funktion des Gebäudes hin. Es soll auch den Kontrast zwischen „amtlichem Stempel“ und „privatem Blumentopf“ (Bonsai im Zufahrtsbereich) versinnbildlichen: Einerseits die öffentliche Behörde, andererseits die Arbeitsstelle von Privatpersonen.

Spiegelblicke

Bilder von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Gemeinden des Bezirkes, die nicht direkt fotografiert wurden, sondern in einen Spiegel mit Facettenschliff blickten und so abgelichtet wurden. Durch den Facettenschliff entstand eine Kante, die ein zweites Gesicht neben dem Spiegelbild zum Vorschein bringt.

Licht und Materie

Elf keramische, mandelförmige Objekte aus weißem Ton, die stark durchbrochen sind. Sie sollen an die Durchlässigkeit und Lichtfülle des Gebäudes anknüpfen. Je nach Lichteinfall wiederholen sich die Formen als Schatten an der Wand.

Struktur/Gelb

Sandgestrahlte Muster auf gelben Glasscheiben stellen eine Verbindung zu Licht und Sonne her.

Fünf platonische Körper

Fünf farbige Plexiglaskörper, die die Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther versinnbildlichen. Die Glaskörper sind freischwebend auf Drahtseilen montiert.

Betweiber

Die Abbildung der Betweiber wurde in Putzkratztechnik in drei Putzlagen hergestellt. Der Betrachter fügt sich beim Erkennen des Motivs in die Reihe der Betenden ein.

Quelle

  • Land Salzburg

Weblinks