Alexandra Graski-Hoffmann

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Alexandra Graski-Hoffmann mit Sohn Wenzel

Alexandra Graski-Hoffmann (* 4. August 1968 in Salzburg) ist Messeveranstalterin.

Leben

Alexandra Graski-Hoffmann lebte bis zu ihrem 18. Lebensjahr in Salzburg. Dann wechselte sie für ein BWL-Studium nach Wien und gründete nach Auslandsaufenthalten 1994 zusammen mit ihren Eltern Renate und Gerd Hoffmann das Unternehmen für Messeveranstaltung MAC. Die Geschäftsfrau ist verheiratet und hat zwei Söhne. In ihrer Freizeit liest sie gern, macht viel Sport oder arbeitet im Garten.

Vorgestellt

Sohn Wenzel geht durch die Ausstellungsräume in der Residenz, grüßt mal nach links, mal nach rechts mit einem lauten "Guten Morgen". Mama Alexandra Graski-Hoffmann folgt ihm lächelnd.

"Wenzel erinnert mich stark an mich als Kind. Ich war auch schon als kleines Mädchen bei den Kunstmessen in der Residenz. Meine Eltern haben sie organisiert. Ich habe die Tage dort verbracht, mitgeholfen und Schokoeier gesucht, die mir Aussteller versteckten", erzählt sie ein paar Minuten später bei einem Glas Wasser im Restaurant der Residenz.

In dieser Woche ist die Kunst- und Antiquitätenmesse in Salzburg ihr zweites Zuhause. Von früh bis spät ist die Messeveranstalterin im Einsatz, organisiert, besorgt und hält alle bei Laune, wie sie sagt. Mit ihr auch Mutter Renate und Sohn Wenzel, der beim Verkauf der Eintrittskarten hilft. Ehemann Johannes und Sohn Janis schauen öfters vorbei.

Das Messegeschäft hat die Salzburgerin von der Pike auf gelernt. Seit ihrem 6. Lebensjahr hat sie jede Kunstmesse in Salzburg besucht, mit zwei Ausnahmen. "Einmal war ich krank und beim zweiten Mal stand ich kurz vor der Geburt von Janis."

Ihre Berufswahl stand früh fest. "Dadurch, dass ich mit dem Geschäft aufgewachsen bin." Nach dem BWL-Studium folgten Aufenthalte im Ausland. "Ich habe in Deutschland, in den USA und in Asien auf Messen gearbeitet."

1994 schließlich wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete mit ihren Eltern die Firma MAC, ein privater Messeveranstalter mit Sitz in Wien. "Wir sind zu siebt in der Firma. Neben den Wohndesign- und Kunstmessen in Wien und Salzburg organisieren wir auch die Weinmesse Vievinum in Wien", erzählt Graski-Hoffmann und spielt mit dem Blackberry in ihrer Hand.

Das sei eine große Hilfe, erklärt sie lächelnd. Es helfe ihr dabei, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. "Mit diesem Ding kann ich viel von zu Hause aus erledigen und mich so mehr meinen beiden Söhnen widmen."

In der Freizeit sportelt die Familie Graski-Hoffmann oft. "Wir wohnen zwar in Wien, führen aber ein Leben wie auf dem Land. Die Kinder sind viel an der frischen Luft, wir gehen in den Zoo oder machen Ausflüge."

Tennis wird in der Familie groß geschrieben. "Mein Mann leitet einen Tennisclub und spielt sehr gut, genauso wie Wenzel." Graski-Hoffmann selbst läuft gern im Wienerwald. "Das ist die einzige Zeit am Tag, wo ich allein bin. Das brauche ich, um den Kopf freizubekommen."

Die gebürtige Salzburgerin hat ihre Kinder erst spät bekommen. "Vorher, zwischen 20 und 30, hat sich mir die Kinderfrage nie gestellt. Ich war zu beschäftigt. Und ganz ehrlich, ich hatte auch gar nicht den richtigen Mann dazu." Den hat sie schließlich vor neun Jahren gefunden, beim Spaghettiessen mit Freunden. "Ich habe sehr schnell gewusst, dass er der Richtige ist."

Quelle