Augustin Münzmeister von Breisach

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Basilika Seckau, Bischofskapelle, Halbfigurenportrait Bischof Augustin Münzmeister von Breisach.jpg

Augustin Münzmeister von Breisach († 25. März 1380) war Bischof von Seckau.

Augustin Münzmeister von Breisach entstammte einer Patrizierfamilie der Stadt Breisach. Er trat in den Augustinerorden ein. 1361 war er Generalprokurator der Augustiner bei Kaiser Karl IV. Er genoss bei der Kurie in Avignon hohes Ansehen und war mehrere Jahre an einem päpstlichen Gerichtshof tätig.

Er wurde von Papst Gregor XI. am 26. April 1372 zum Bischof von Secku ernant. Dabei wurde das des Besetzungsrecht des Salzburger Erzbischofs missachtet. Dieser ernannte seinen Neffen Johann von Neuberg. Der Rechtsstreit ging zugunsten Bischof Augustins aus.

Der Streit um das Bistum belastete das Bistum durch Verpfändungen und Veräußerungen finanziell schwer und führte zur Feindschaft des ansässigen Adels. Bischof Augustin konnte in der Steiermark nie wirklich Fuß fassen und starb im Jahr 1380. Wo er begraben liegt, ist unbekannt.

Quelle

  • de.wikipedia.org
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