Buchholzhof

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Buchholzhof - Ansicht von Westen
Karte
Sattler Panorama, Ausschnitt mit Buchholzhof im linken Bildteil
Ansicht von Nordenwesten

Der Buchholzhof ist ein historisches Wohngebäude und denkmalgeschütztes Objekt in der Stadt Salzburg Kleingmain Stadtteil Morzg.

Allgemeines

Das hohe und schlanke dreigeschossiges Gebäude aus der Renaissance-Zeit lässt in seinem Aussehen wohl einen kleinadeligen Ursprung erkennen. Der Hauseingang besitzt ein marmornes Türgewände mit geradem Sturz. Die Tür selbst besitzt ein altes typisches Rautenmuster. Die Fenster über dem Hauseingang sind mit alten schmiedeeisernen Rautengittern versehen. Der marmorne Brunnen vor dem Hauseingang von 1852 ist nicht erhalten.

Geschichte

Der Buchholzhof wurde erstmals im Jahr 1608 urkundlich erwähnt.

Lange Zeit diente das Gebäude als Zuhaus zum nebengelegenen Bauerngutes Poschacher und war so auch als Poschacher-Zuhaus bekannt. Danach war es längere Zeit auch Gastarbeiterunterkunft.

Nachdem der Buchholzhof etwa ein Vierteljahrhundert leer gestanden war, hatte die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft dem historischen Bau wieder Leben eingehaucht. Im Juli 1995 wurde mit dem Gutachterverfahren für das Gesamtensemble begonnen. Als Siegerprojekt war der Vorschlag der Architekten Wieser und Lankmayer hervorgegangen. Im Frühjahr 2000 wurde mit dem Bau begonnen. Heute wird das Haus wieder als Wohnhaus genutzt.

Der Buchholzhof ist auch auf seinem Salzburg-Panorama von 1829/30 dargestellt vom Landschaftsmaler Johann Michael Sattler dargestellt.

Der revitalisierte "Buchholzhof", mit der Adresse Kleingmainer Gasse Nr. 29, umfasst heute drei auf den neuesten Stand der Technik gebrachte Wohnungen. In den Neubauten Kleingmainer Gasse 29a und 29b, östlich des Buchholzhof, stehen 14 moderne Wohneinheiten, sowie eine Tiefgarage zur Verfügung.[1]

Eigentümer

Der Eigentümer des Buchholzhof ist die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft m.b.H. (GSWB).

Bildgalerie

Quellen

  • Informationen der GSWB.
  • Robert Messner Salzburg im Vormärz, Verband der wissenschaftl. Gesellsch. Österreichs, Wien 1990

Einzelnachweise