Dachverband Salzburger Kulturstätten

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Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist das Netzwerk und die Interessenvertretung der »freien«, autonomen zeitgenössischen Kulturarbeit im Bundesland Salzburg.

Aufgaben

  • Für seine derzeit (2017) 75 Mitglieder (46 städtische Initiativen, 29 im ländlichen Raum) leistet der Dachverband seit 1989 Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM (Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger) und diversen administrativen Angelegenheiten.
  • Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen verstärken.
  • Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben. Bekannt ist der Dachverband Salzburger Kulturstätten auch durch die Publikation des KULTPLAN sowie des kidsKULTPLAN (für ein Publikum bis 13 Jahre), einer monatlichen Veranstaltungsübersicht.
  • Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des weiteren durch Förderungen von Stadt und Land. Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist selbst wiederum Teil eines Österreich weiten Netzwerkes, der IG Kultur Österreich.

Zudem ist der Dachverband Salzburger Kulturstätten an der Durchführung dreier Projekte führend beteiligt: Dem Personenkomitee Stolpersteine sowie der Aktion »Hunger auf Kunst und Kultur« sowie dem »Leerstandsmelder Salzburg«.

Mitgliedschaft

Die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Dachverband Salzburger Kulturstätten sind:
• Gegenwarts- und zukunftsorientierte Kulturarbeit
• Vermittlung von Eigenproduktionen und Projekten
• Vermittlung und Ermöglichung zeitgenössischer Kunst und Kultur
• Inhaltliche und organisatorische Unabhängigkeit von Gebietskörperschaften, politischen Gremien und staatlichen Institutionen
• Unabhängigkeit von politischen Parteien und Glaubensgemeinschaften
• Gemeinnützigkeit
• Demokratisches Verhalten
• Selbstorganisation
• Positionierung gegen menschenverachtende ideologische Strömungen
• Ermöglichen aktiver Beteiligung
• Geschlechtersensible Herangehensweisen

Vereinsstruktur

Vorstand

Geschäftsführung

Weblinks

Quellen

  • Weblinks