Denkmalgeschützte Objekte in Maria Alm am Steinernen Meer

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria Alm am Steinernen Meer nennt die Objekte unter Denkmalschutz in der Pinzgauer Gemeinde Maria Alm am Steinernen Meer.

Liste

Bild Bezeichnung Adresse
Wallfahrts- und Pfarrkirche hl. Maria mit Friedhof
Hauptartikel:Wallfahrts- und Pfarrkirche hl. Maria Am Kirchplatz 1
Gasthaus Almerwirt
Der Almerwirt besitzt ein Kielbogen-Portal aus 1530 mit ausgeschnittenen, bemalten Pfetten. Die Fenster haben Stuckumrahmungen in Rokoko und über dem Eingang ein Fresko der Almer Muttergottes. Dorf 23
Pfarrhof Maria Alm
Ursprünglich (um 1540) war das spätere Mesnerhaus das Pfarrhaus. Erst um 1740 wurde der jetzige Pfarrhof in seine heutige Form als zweistöckiges Haus gebracht. Wegen der Wallfahrer waren immer wieder auch fremde Priester unterzubringen, weshalb das Haus so großzügig ausfiel. In ihm wird eine kostbare Bibliothek mit Werken aus dem 16. Jahrhundert, mit Holzschnitten und Kupferstichen, aufbewahrt. 1955 wurde der Pfarrhof neuzeitlichen Anforderungen angepasst. Pfarrhofweg 1
Mesnerhaus
Das jetzige Mesnerhaus war ursprünglich - bis etwa 1540 - der Pfarrhof. Erst mit der Neuerrichtung des Pfarrhauses wurde das Vikarhaus zum Mesnerhaus, was es auch heute noch ist. Pfarrhofweg 2
Gastegkapelle
Die Gastegkapelle steht an der alten Straße nach Saalfelden auf einer kleinen Anhöhe. Sie hat einen achteckigen Grundriss. Bereits 1546 soll hier eine Kapelle bestanden haben. Sie ist über einer Quelle - dem Augenbründl - errichtet. Der Legende zufolge ist hier die Gottesmutter einer blinden Frau erschienen und hat sie auf die Quelle aufmerksam gemacht. Die Frau ist durch Waschen wieder sehend geworden.
Karner Palästinakapelle
Westlich der Kirche an der Friedhofsmauer steht die Palästinakapelle. Sie wurde 1872 von Johann Ebner zur Erinnerung an seine Heilig-Land-Reise von 1856 erbaut, um die vielen Andenken, die er aus dem Heiligen Land und aus Rom mitgebracht hatte, würdig aufstellen zu können. Die Kapelle ist aus Granit und Schiefer errichtet, trägt ein Türmchen aus Tuffsteinen und an der Front eine barocke Darstellung der Auferstehung.
Friedhofskapelle
Die kleine Friedhofskapelle stand ursprünglich an der Friedhofsmauer. Durch die in den letzten Jahren (um 2005) erfolgte Friedhofserweiterung, steht sie nun ganz zentral auf diesem Gottesacker. Sie wurde im Zuge der Erweiterung restauriert.
Kath. Pfarrkirche hl. Dreifaltigkeit
Um etwa 1610 errichtet ein Bauer hier in der hintersten Urslau, auf der Au, eine Kapelle aus Holz. 1678 halfen die Bauern zusammen und errichteten eine etwas größere, gemauerte Kapelle. 1681 erhielt diese die Messlizenz für Werktagsmessen. Man nannte sie Gallikapelle, weil sie dem hl. Gallus geweiht war. Dieser Heilige passte sehr gut für Hinterthal, da damals die Gegend unter einer Bärenplage schwer zu leiden hatte. Die heutige Kirche ist ein einfacher, rechteckiger Bau und hat auch rechteckige Fenster. Der Turm als Dachreiter trägt eine schön geschwungene Spitze. Den Eingang deckt ein breiter, gemauerter Vorbau, Obsten genannt Urslaustraße 27
Bauernhaus
Der Pfarrhof in Hinterthal ähnelt sehr jenem in Maria Alm. Da die Kirche nur mehr eine Filialkirche von Maria Alm ist, wird das Gebäude auch nicht mehr als Pfarrhof genutzt. Urslaustraße 31

Quelle


Einzelnachweis

Denkmalgeschützte Objekte im Pinzgau