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Denkmalgeschützte Objekte in Mittersill

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mittersill nennt die Objekte unter Denkmalschutz in der Pinzgauer Gemeinde Mittersill.

Liste

Bild Bezeichnung Adresse
 
Bauernhaus
Felberstraße 78
 
Gasthaus Almerwirt
Der Almerwirt besitzt ein Kielbogen-Portal aus 1530 mit ausgeschnittenen, bemalten Pfetten. Die Fenster haben Stuckumrahmungen in Rokoko und über dem Eingang ein Fresko der Almer Muttergottes. Dorf 23
 
Wallfahrtskirche, Kath. Filialkirche Maria am Anger
Die Angerkapelle ist der Sage nach um 1749 als hölzerne Kapelle entstanden. 1875 ließ sie die im Starrkrampf liegende Anna Meilinger, nachdem sie geheilt wurde, in ihrem heutigen Aussehen neu errichten Kapellenweg
 
Kath. Filialkirche hl. Nikolaus
Die Felberkirche ist ein interessantes Juwel des Pinzgaues. Man findet hier bürgerliche Kunst von 1500 bis 1800. Die jetzige Kirche wurde 1479 erbaut, aber die Herren von Velben dürften hier schon früher eine Kapelle gehabt haben. Über dem Hauptschiff spannt sich ein Netzgewölbe. An den Schnittpunkten der Rippen sieht man die Wappen der Salzburger Adelsgeschlechter von Alm, Thurn, Hunt, Wisbeck, Neukirchen, Lang, Welser, Gold und Rohrwolf. Museumstraße
 
Heimatmuseum
Das Heimatmuseum umfasst einen ganzen Gebäudekomplex, in welchem auch der Felberturm und die Felberkirche sowie auch der dazugehörige Friedhof integriert ist Museumstraße 2
 
Burgruine Felben/Velben-Kasten
Hauptartikel:Felberturm Museumstraße 2
 
Ölbergkapelle
bei Klausgasse 62
 
Bauernhaus Vordergugg-Gut
Mongweg 25
 
Friedhof und Ölbergkapelle
Kirchgasse
 
Grab Anton von Webern
Anton Webern wurde am 15. September 1945 in Mittersill von einem US-amerikanischen Soldaten erschossen und am örtlichen Friedhof begraben. Kirchgasse
 
Bezirksgericht
Mittersill wurde zum 31. Dezember 2004 als Gerichtsstandort geschlossen. Damit verlor dieses Gebäude auch seine althergebrachte Funktion. Das Bezirksgericht Mittersill (welches seit 1883 bestand) wurde dem Sprengel Zell am See eingegliedert. Kirchgasse 10
 
Pfarrhof
Der Pfarrhof wurde - ebenso wie die Pfarrkirche - 1746 an dieser Stelle neu errichtet.[ Kirchgasse 16
 
Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard
Die frühere Pfarrkirche Mittersills stand dort, wo jetzt die evangelische Annakirche steht. Da sie mehrmals bei Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen wurde und letztendlich 1746 durch einen Brand stark beschädigt wurde beschloss man, die Kirche an einem neuen, geschützteren Platz zu errichten. Die Einrichtung der früheren Kirche ist fast vollständig verloren gegangen, nur eine Steingussstatue des hl. Leonhard von 1420 ist erhalten geblieben. Kirchgasse 16
 
Anna-Kirche und Friedhof
Mit dem Bau der Annakirche wurde 1751 durch den Schwazer Baumeister Jakob Singer begonnen. Die Fertigstellung - im Rokoko Tiroler Ausprägung - erfolgte 1755. Seit 1961 wird sie von der evangelischen Kirchengemeinde genutzt (verpachtet, Predigtstation der Auferstehungskirche Zell am See). Marktplatz
 
Gasthaus Meilinger
Das Meilingerhaus war in früheren Zeiten das große Handelshaus in Mittersill. Beim Meilinger war das größte Salzdepot für den Handel über den Tauern. Auch Weinhandel betrieb der Meilinger. Da man im Markt keinen Keller haben konnte, weil er so oft voll Wasser war, hatte er im Meilingerfeld unterhalb des Klausenbäcks einen eigenen Keller graben lassen. Meilinger war früher das meistbesuchte Gasthaus des Marktes, hier kehrten die Bauern ein und da gab es Handelsgeschäfte jeglicher Art. Als Salz- und Weinhandel zu Ende gingen, hatte sich Meilinger auf den Viehhandel verlegt. Beim großen Tauernunglück 1878 war er einer der Hauptbetroffenen. Heute steht das Haus im Privatbesitz eines Gastronomen, der darin ein bekanntes Haubenlokal führt. Marktplatz 10
 
Kruzifix
bei Salzachbrücke
 
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
bei Salzachbrücke
 
Bauernhof Harlandgut
Das Harlandgut am Sonnberg ist ein stattliches Haus, was man auf dieser Höhe nicht vermuten möchte. Der First trägt die Jahreszahl 1784. Das Gebäude hat zwei gemauerte Stockwerke, darüber ein hölzernes Geschoß und drei geschnitzte Gänge. Im ersten Stock ist eine gewölbte Kammer. Sie ist von oben bis unten in Frühbarock bunt mit Ornamentranken bemalt. Auf der Nordseite befindet sich ein sehr verblasstes Freskobild der Madonna. Die schöne, eiserne Tür wurde in ein Museum nach Salzburg verbracht, ebenso die unterschiedlichsten Waffen, die in dieser Kammer aufbewahrt waren. Loferstein 2
 
Harlandkapelle
bei Loferstein 2
 
Schettkapelle (Schreierlehenkapelle) am Schettbühel
am Schettbühel
 
Schloss Mittersill
Hauptartikel: Schloss Mittersill Thalbach 1
 
Landrichterhaus Grundner-Bauer
Das Landrichterhaus steht am Sonnberg unweit des Schlosses. 1620 brannte es bis auf die Grundmauern nieder, es konnten aber alle Urbarschriften gerettet werden. Der Schreiber hatte lediglich den Verlust seiner Fahrnisse, der Behausung und des Stalles zu beklagen. Das Gebäude wurde im selben Jahr wieder aufgebaut. Thalbach 5
 
Gasthaus Neidhäusl
Das Neidhäusl gehört zum Schloss Mittersill. Wegen der vielen Agenden des Pflegamtes und des Gerichtes mussten die Parteien im Schloss oder im Landrichterhaus oft sehr lange warten, bis sie aufgerufen wurden. Sie konnten während der Wartezeiten nicht in den Markt hinuntergehen, um sich zu stärken oder etwas zu trinken, weil es zu weit ist und weil sie dadurch ihren Aufruf wohl wieder versäumt hätten. 1599 suchten die Untertanen (Bauern) an, dass ihnen auf dem Schloss Brot und Wein verabreicht werden dürfte. Der Erzbischof gestattete es. Das rief aber die Bürger auf den Plan, denen diese Bevorzugung der Bauern nicht passte. Die Bewilligung wurde wieder zurückgenommen. Die Bauern ließen aber nicht locker und suchten immer wieder neu an. Endlich wurde im Jahr 1793 zwischen Schloss und Landrichterhaus ein Gasthaus für die wartenden Parteien erbaut. Nicht zu unrecht wird es seither als das Neidhäusl benannt. Thalbach 9
 
Bildstock
 
Zimmeredtkapelle
bei Jochbergthurn 4
 
Kruzifix
 
Schloss Einödberg
Hauptartikel: Schloss Einödberg Einödbergweg 21
 
Schachernhofkapelle
Die Kapelle in Schachen wurde laut der Inschrift um 1766 errichtet. bei Spielbichl 1

Quelle