Erlebnis Großglockner Hochalpenstraße (Buchpräsentation)

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v.l.n.r.: Landesdirektor Roland Brunhofer ORF-Salzburg, Herbert Gschwendtner, "Mankei-Wirt" Herbert Haslinger mit Murmeltier Felix, Sepp Forcher
von links: Peter Embacher (Betriebsleiter Großglockner Hochalpenstraße), Landesrätin Dr. Tina Widmann und ihr Ehemann Paul Widmann
von links: Helli und Sepp Forcher sowie Herbert Gschwendtner mit Gattin Gretl

Die Buchpräsentation "Erlebnis Großglockner Hochalpenstraße" fand am 22. März 2012 im ORF Landesstudio Salzburg statt.

Allgemeines

Die Buchpräsentation Erlebnis Großglockner Hochalpenstraße fand genau an jenem Donnerstag im März 2012 statt, an dem die Wallack-Schneefräsen ihren Rotoren anwarfen und begannen, sich durch 17 Meter hohe Schneewände die Großglockner Hochalpenstraße hinauf zu fräsen. 20 Tage werden sie mindestens brauchen, um die 48 Kilometer lange Panoramastraße bis Ende April für den Publikumsverkehr frei gefräst zu haben.

Herbert Gschwendtner, der Buchautor, Anton Pustet, der Verlag

An jenem Donnerstag, den 22. März 2012, luden MMag. Gerald Klonner, Geschäftsführer des Verlags Anton Pustet und Dr. Johannes Hörl, Generaldirektor der Großglockner Hochalpenstraßen AG, ins ORF Landestudio Salzburg zu einer Buchpräsentation ein. ORF-Landesdirektor Roland Brunhofer freute sich, dass er in seinem Haus ein Buch eines seiner Mitarbeiter dem Publikum vorstellen konnte. ORF-Mitarbeiter Herbert Gschwendtner hatte nämlich das Buch „Erlebnis Großglockner Hochalpenstraße“ im Laufe des letzten Jahres geschrieben. Nicht irgendwo, sondern im Gasthof Fuscherlacke an der Großglockner Hochalpenstraße, besser bekannt unter dem Namen „Mankei Wirt“.

Erfolg hat immer viele Mütter und Väter

Dr. Hörl stellte am Beginn seiner Grußworte Dankesworte an die Gattin von Herbert Gschwendtner, Gretl Gschwendtner. Denn Erfolg hat immer viele Mütter und Väter - Gretl Gschwendtner musste letztes Jahr oft auf ihren Mann verzichten, der sich recherchierender und schreibender Weise an der Großglockner Hochalpenstraßen herumgetrieben hatte.

Brauchen wir Bücher?

MMag. Gerald Klonner wiederum, ging in seinen Begrüßungsworten der Frage nach, warum sein Verlag nun bereits seit 420 Jahren Bücher herausbringt. Und an Hand des jüngst erschienenen Buches „Die Pasterze“, das eine Wissenslücke (trotz Internet) schloss, erklärte er dem Publikum: „Wir können gar nicht genügend Bücher haben … Sie können ein Buch lesen, es wieder zur Seite legen, es wieder zur Hand nehmen, verleihen oder verschenken – deswegen machen wir Bücher!“.

… nur auf den zweiten Teil könnte er verzichten

Sepp Forcher war es zugedacht, seinen Freund Herbert Gschwendtner mit launigen Worten in dem ihm so typischen Stil, vorzustellen. Seine Gretl hätte der Herbert als Hüttenwirt kennengelernt und als Herbert zu schreiben begann, war er gerade auf der Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte Hüttenwirt. Es gehe die Legende um, Herbert Gschwendtner hätte mit jedem Kracherl dort auch eines seiner Bücher mitverkauft. Und Forcher stimmte in diesem Fall ausnahmsweise zu, wie er betonte, dass hinter jedem Erfolg auch eine starke Frau hinter dem Mann stünde. Abschließend bemerkte Sepp Forcher, dass ihm das Buch sehr gefiele, nur auf den zweiten Teil könnte er verzichten – das Buch ist nämlich in Deutsch und in Englisch geschrieben. Forcher meinte, das Englische bräuchte er nicht, sieht aber ein, dass bei so einer bedeutenden österreichischen Sehenswürdigkeit es einfach dazugehöre, es auch in englischer Sprache auf den Markt zu bringen.

Der schönste Rastplatz Österreichs

Schließlich erzählte Herbert Gschwandtner von der Entstehung des Buches, wie er von Ferleiten aus begonnen hatte, die Schönheiten und Feinheiten der Straße in schriftlicher Form festzuhalten. So fielen ihm die alten Streckentelefone auf, die man als nostalgische Erinnerung entlang der Straße stehen gelassen hatte. Für ihn sei der schönste Platz an der Großglockner Hochalpenstraße die Fuscher Lacke. Und der Wasserfallwinkl am Weg zur Oberwalderhütte, sei der „schönste Rastplatz Österreichs“, wie dort auf einem Schild zu lesen steht. Er schilderte eine lustige Begebenheit mit seinem Stoffbären Phil, der in seinem neuen Kinderbuch, das im kommenden Jahr erscheinen wird, eine Rolle spielt. Als er diesen an der Großglockner Hochalpenstraße in Bergwiesen sitzend fotografierte, wurde Gschwendtner selbst zum Fotomotiv der Touristen, die sich wunderten, warum ein Erwachsener einen Stoffbären auf Almwiesen abbildet. Peter Embacher, der Betriebsleiter der Straße, war dann einmal bei so einem Bären-Foto-Shooting dabei und klärte alle Besucher rechtzeitig auf.

Stargast, Felix, das Murmeltier

Dann gab es eine wirklich gelungene Überraschung. Herbert Gschwendtner hatte Herbert Haslinger, Mankeiwirt an der Glocknerstraße, zur Buchpräsentation eingeladen, da er in seinem Gasthof einige Wochen zum Schreiben gewohnt hatte. Herbert, der Mankeiwirt, hatte, seinem Namen gerecht, ein Murmeltier mitgebracht. Mankei Felix turnte während des Gesprächs auf Herberts Schultern, krabbelte über seine Brust, versteckte sich im Janker, kam wieder hervor und beäugelte mit munteren Augen seine Umgebung. Felix war dann bei der im Anschluss der Präsentation gebotenen Pinzgauer Glockner-Jause der Liebling der Besucher.

Rezensionen

Buchrezensionen findest du auf der Salzburgwiki-Seite Erlebnis Großglockner Hochalpenstraße.

Bildergalerie

Quelle