Chronologie der Großglockner Hochalpenstraße

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Die beiden Straßenbauer Franz Friedrich Wallack (links) mit Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl bei der Erstbefahrung 1934
Bau der Straße
Feier der Eröffnung der Straße am 3. August 1935 beim Hochtortunnel auf Kärntner Seite
1. Großglockner Automobil- und Motorradrennen am 4. August 1935: Mario Tadini auf Alfa Romeo
1937: Weltausstellung in Paris: im Österreich Pavillon ist die Großglockner Hochalpenstraße vertreten
24. Juni 1962: eine Lawine verlegte die Gletscherstraße, niemand kam zu Schaden
Landeshauptmann Dr. Josef Klaus 1966
Landeshauptmann DDr. Hans Lechner (Bildmitte) 1969
1971: Ankunft des Giro d'Italia 1971 am Fuscher Törl
Die Schneeräumung 2015 mit - immer noch historischen - Wallack-Rotations-Schneefräsen
Juli 2011: 125 Jahre Automobilismus, die höchste Automobilausstellung der Welt
August 2013: das Mauthaus Guttal mit historischer Mobil-Tankstelle ist nun im Salzburger Freilichtmuseum zu sehen
Das Mauthaus Guttal an seinem Originalplatz am Guttalbach
Oktober 2014: ein Bild von der prämierten beste Webcam des Jahres 2014, der Webcam auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
2015: die Großglockner Hochalpenstraße ist auf der EXPO 2015 vertreten
Dezember 2016: Eröffnung des Großglockner-Wallack-Archivs
Jänner 2017: UNESCO-Welterbeverfahren: Am Abend des 18. Jänner 2017 werden die Unterlagen dem UNESCO-Welterbezentrum in Paris übergeben
Verleihung des Staatswappens im Juli 2018 auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Ende der Gletscherstraße, einer Stichstraße der Großglockner Hochalpenstraße: Im Bild v.l.: Ulrich Zafoschnig (Landesrat Kärnten), Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG), Margarethe Schramböck (Bundesministerin) und Wilfried Haslauer (Landeshauptmann Salzburg);

Die Chronologie der Großglockner Hochalpenstraße erfasst alle derzeit bekannten Daten rund um die Entstehung, Erbauung und Weiterentwicklung der Großglockner Hochalpenstraße.

1887

1887: Wirklicher Hofrat Dipl.-Ing. Franz Friedrich Wallack kommt in Wien zur Welt.

1890

1890, 4. Dezember: Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl kommt in Salzburg zur Welt.

1922

1922, 30. August: Die Amtshandlung in Mittersill beginnt, die bis 4. September dauert. Sie stellt den Beginn der Geschichte der Großglockner Hochalpenstraße und der Großglockner Hochalpenstraßen AG dar.

1924

1924, 23. Jänner: beantragt der Verkehrsauschuss des Salzburger Landtags, die Salzburger Landesregierung möge sich mit den Landesregierungen von Tirol und Kärnten wegen der Errichtung der Großglockner Hochalpenstraße ins Einvernehmen setzen.
29. Jänner: Die Salzburger Landesregierung beschließt, dem Antrag zu entsprechen.
8. Mai: Landesrat Dr. Otto Troyer berichtet im Salzburger Landtag ausführlich über die Ergebnisse der Amtshandlung in Mittersill vor zwei Jahren.
3. Juni: Die Kärntner laden zu einer Sitzung nach Klagenfurt: 48 Vertreter vom Bund, der Länder Salzburg und Kärnten, sowie der Handelskammern und Fremdenverkehrsverbände - aber niemand aus Tirol! Die Variante über das Hochtor wird beschlossen. Am Ende der Sitzung wird die Gründung des Ausschusses zur Erbauung einer Großglockner-Hochalpenstraße beschlossen. Bei dieser Sitzung kreierte Dr. Otto Troyer auch den Namen der Hochgebirgsstraße Großglockner Hochalpenstraße.
25. Juni: Der Ausschuss trifft sich in Zell am See
26. Juni: Der Ausschuss fährt mit dem Autobus nach Ferleiten und besichtigt das dortige Gelände.
27. Juni: Der Ausschuss geht von Ferleiten über das Hochtor zum Glocknerhaus.
28. Juni: Der Ausschuss trifft in Heiligenblut ein, wo die konstituierende Sitzung des Ausschusses zur Erbauung einer Großglockner-Hochalpenstraße stattfindet. Dabei wird Ing. Franz Friedrich Wallack mit der Erstellung eines generellen Projekts für eine Großglockner Hochalpenstraße beauftragt.
Spätherbst: Wallack liefert das fertige Projekt beim Ausschuss ab.
18. September: Ministerialrat Dr. Friedrich Dorninger und Regierungsrat Adolf Jahn (als Vertreter der Österreichischen Verkehrswerbungsgesellschaft) führen eine Journalistengruppe nach Ferleiten.
5. November: Eine vom Österreichischen Verkehrsverband, dessen Generaldirektor der Gründer des Salzburger Landesverkehrsamtes Hofrat Hans Hofmann-Montanus ist, veranlasste Begehung der Hochtor-Trasse durch acht Vertreter von sechs namhaften österreichischen Baufirmen findet statt. Die Begehung leiten Ing. Franz Wallack und der Salzburger Oberbaurat Ing. Stark.
6. November: Die Vertreter begehen noch die Alte Glocknerhausstraße.
1. Dezember: Die ersten Angebote von Baufirmen treffen ein.
14. Dezember: Ein Auszug aus den eingelangten Angeboten der Baufirmen liegt vor.
24. Dezember: Die Öffentlichkeit erfährt aus Informationen, die Landesrat Dr. Otto Troyer ausgegeben hatte, dass die Kosten für die Erbauung der Großglockner Hochalpenstraße 28,8 Milliarden Kronen, die Kosten für die Anschlussstraßen im Möll- und Fuscher Tal 11,2 Millionen Kronen kosten würden.

1925

1925, 18. März: Der in den Räumen der Wiener Hofburg tagende Ausschuss des Österreichischen Verkehrsverbands gelangt nur zur Feststellung, wonach die erforderlichen Geldmittel für die Errichtung der Straße nicht vorhanden seien, wohl aber für die Zukunft beschlossen werden könnten. Wallack, der im Sommer auf eigene Kosten eine Reise über alle wichtigen Passstraßen Europas unternehmen will, wird Unterstützung zugesagt. Diese erhält er dann von den Länder Salzburg und Kärnten.
Vom 16. August bis 20. September besucht Wallack in fünf Wochen europäische 43 Passstraßen und untersucht deren Straßenbeläge, Lawinenverbauungen und anderes, um Informationen für den Bau der Großglockner Hochalpenstraße zu sammeln.
25. September: Wallack beginnt mit neuen Trassierungsarbeiten als Projektergänzung, die er am 18. Oktober beendet.
Oktober: bei herrlichem Bergwetter unternimmt der Salzburger Landtag eine Begehung des Straßenbaugebiets.
28. Dezember: Wallack überreicht seine Ausarbeitungen der Projektergänzung dem Ausschuss.


1926

1926, 15. Februar: Bei der 5. Glocknerstraßenausschuss in Klagenfurt liegt ihm zwar ein ausgearbeitetes Projekt vor, jedoch fehlt die Finanzierung völlig. Der Ausschluss beschließt, vorläufig keine weitere Werbung für die Glocknerstraße zu betreiben. Das Projekt scheint gescheitert zu sein.
14. bis 16. Oktober: Der Salzburger Landesrat Dr. Troyer organisiert für 20 Salzburger Nationalräte, Landesregierungs- und Landtagsmitglieder sowie Journalisten eine Exkursion zur geplanten Straße.

1927

1927, 2. bis 4. Oktober: Diesmal organisiert die Kärntner Landesregierung eine Besichtigungsfahrt ins Glocknerstraßengebiet, an der 60 Personen teilnehmen.
Herbst: Die Salzburger Gesellschaft für das Straßenwesen ladet den Salzburger Gemeinderat zu einer Begehung der geplanten Trasse der Großglockner Hochalpenstraße ein.

1928

1928, 15. April: In der Badgasteiner Resolution zum Ausbau der Alpenstraßen wird versucht, den Plan der Errichtung der Großglockner Hochalpenstraße zunichte zu machen und andere Alpenstraßenprojekte zu forcieren.
14. Mai: Bei der siebten Sitzung des Ausschusses zur Erbauung der Großglockner Hochalpenstraße berichten Vertreter aller Alpenstraßenprojekte über ihre Projekte. Man kommt zur Überzeugung, dass für die Gasteiner für den Moment die Verbesserung der Pkw-Beförderung im Tauerntunnel der Bahn ausreicht.
31. Dezember: Ein Artikel von Dr. Rehrl in einer Salzburger Tageszeitung, Die Zukunft unserer Wasserkräfte - Nutzbarmachung der Gletschergewässer und Tauerngefälle über zweitausend Meter, war dann aber das auslösende Ereignis, dass die Errichtung der Großglockner Hochalpenstraße in die Gänge gebracht wurde.

1930

1930, 11. März: Wallack erhält von Rehrl ein Telegramm, in dem ihm mitgeteilt wird, dass heute der Salzburger Landtag beschlossen hat, noch in diesem Jahr mit dem Bau der Straße zu beginnen.
14. März: Wallack hat eine eingehende Besprechung in Wien mit Finanzminister Dr. Juch.
16. März: Wallack hat eine eingehende Besprechung mit Rehrl, bei dem ihm dieser seine Variante der Scheitelstrecke erläutert, die zu einem dreijährigen Variantenstreit der beiden führt.
14. April: Wallack schreibt den Bau mit einer nur 14tägigen Abgabefrist aus und übersiedelt in die Stadt Salzburg.
30. April: Zum ersten Mal befasst sich der österreichische Ministerrat mit der Großglocknerstraße.
12. Mai: Wallack informiert den Ausschuss über die eingelangten Angebote und die Kosten der beiden Varianten der Scheitelstrecke.
4. August: Zwischen dem österreichischen Bundesschatz und dem Proponentenkomitee der Tauernwerke AG kommt ein Sydnikatsvertrag bezüglich Tauernwerk-Projekt und Glocknerstraßen-Projekt zustande.
6. August: Die Bauvergabe im Landtagssaal der Salzburger Landesregierung erfolgt an die beiden bereits schon früher ausgewählten Baukonsortien.
12. August: Gemäß einem vom Bundesministerium für Handel und Verkehr erlassenen Bescheides, Zahl 132.467, ist die Großglocknerstraße eine Privatstraße für den öffentlichen Verkehr und ein begünstigter Bau im Sinne der Kaiserlichen Verordnung vom 16. Oktober 1914, RGBl. 284.
27. bis 29. August: Seitens des Bundesministeriums für Handel und Verkehr finden informative Lokalverhandlungen in Heiligenblut und Ferleiten statt. Dabei werden jene Bedingungen festgelegt, die aus öffentlichem Interesse beim Bau der Straße zu beachten ist.
30. August: Um 09:30 Uhr kracht der erste Sprengschuss in Ferleiten.[1]
23. September: Für die Energiegewinnung der hochgelegenen Teil der Südrampe geht am Pfandlschartenbach am Bretterboden ein Hilfskraftwerk in Betrieb, das 200 PS Leistung hat.
Herbst: Im Höchststand waren 900 Arbeiter an der Nordrampe beschäftigt, die insgesamt 64 000 Tagwerke leisteten.
An der Südrampe waren im Höchststand 400 Arbeiter beschäftigt, die insgesamt 39 000 Tagwerke leisteten.

1931

1931, 19. Februar: Die Großglockner Hochalpenstraßen AG wird in den Räumlichkeiten des Bundesministeriums für Finanzen, im Sitzungssaal des Präsidiums, Himmelpfortgasse 8, 1010 Wien, formell gegründet.
5. März: LH Dr. Rehrl informiert den Salzburger Landtag eingehend über die Variantenfrage des Verlaufes der Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße.
24. März: Die Großglockner Hochalpenstraßen AG wird im Handelsregister eingetragen.
April: Ein heftiger Wettersturz bringt den Zeitplan durcheinander. In der Bärenschlucht fällt ein halber Meter Neuschnee, Teile des Baulos 1 von Dorf Fusch bis Ferleiten versinken im Morast.
6. Mai: Das Finanzministerium genehmigt den Entschädigungsbetrag, den der Alpenverein Sektion Klagenfurt als Ablöse für die Alte Glocknerhausstraße erhalten soll, die teilweise in die Trassenführung der Großglockner Hochalpenstraße einfließen wird.
21. Mai: Die Vollversammlung der Sektion Klagenfurt nimmt den Vertrag des Finanzministeriums an.
29. Juni: Ein neuerlicher lang anhaltender Wolkenbruch löst Muren aus, die die Straße zwischen Dorf Fusch und der Embachkapelle auf 200 Metern verschüttet.
15. Juli: Freigabe des 7,2 Kilometer langen Straßenabschnitts Dorf Fusch bis Ferleiten an der Nordrampe.
24. September: Im Variantenstreit über den Verlauf der Scheitelstrecke übergeben die Gutachter der Ingenieurgeologe Ing. Dr. Stiny (Professor an der Technischen Hochschule Wien) Oberbaurat Dr. Ing. Karl Imhof aus Böckstein zur Beurteilung aller geologischen und tunnelbautechnischen Fragen sowie der Alpinist Oberst Georg Bilgeri ihre Gutachten an den Salzburger Landeshauptmann.
Herbst: In der zweiten Septemberhälfte setzen starke Schneefälle ein, nochmals Ende Oktover, sodass an der Nordrampe die Arbeiten eingestellt werden. Baulos 1 wurde dieses Jahr fertiggestellt, Baulos 2 (Ferleiten - Piffkar) zu 78 Prozent fertiggestellt, Baulos 3 (Piffkar - Hochmais) zu 72 Prozent; insgesamt war die Nordrampe bis Hochmais zu 87 Prozent fertigestellt; im Höchststand waren 1 800 Arbeiter an der Nordrampe beschäftigt, die insgesamt 222 000 Tagwerke leisteten.
An der Südrampe waren im Höchststand 2 250 Arbeiter beschäftigt, die insgesamt 272 000 Tagwerke leisteten, die Südrampe von Heiligenblut bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe zu 69 Prozent fertiggestellt.
25. November: Eine Mannschafts- und eine Magazinbaracke im Baulager am Palik brennen ab.

1932

1932, Februar: Prof. Dr. Ing. Leopold Örley von der Technischen Hochschule Wien überreicht sein Gutachten über die Machbarkeit der beiden Scheitelstreckentrassen im Variantenstreit.
1. Juni: Die ungewisse Finanzierung für den Weiterbau zwingt die Großglockner Hochalpenstraßen AG zur Kündigung aller Mitarbeiter einschließlich des Bauleiters Wallack zum heutigen Tag.
5. Juni: Bundeskanzler Dr. Dollfuß besucht die Straße, die ausschlaggebend ist, damit die Finanzierung des Weiterbaues doch noch genehmigt wird.
24. Juni: Der Finanz- und Budgetausschuss behandelt einen Gesetzesentwurf, der nicht nur die Übernahme des Aktienpakets der Tauernkraftwerke AG, sondern auch die Gewährung eines unverzinslichen Darlehens an die GROHAG zum Gegenstand hat.
27. Juni: Der Beschluss des Gesetzes ist gesichert und Wallack kann den Auftrag an die Baufirmen zur Fertigstellung geben.
30. Juni: Das Gesetz wurde durch den Nationalrat beschlossen.
1. September: Freigabe des 7,1 Kilometer langen Straßenabschnitts von Ferleiten bis Hochmais, wo vorläufig aufgrund des Variantenstreits über den Verlauf der Scheitelstrecke die Straße endet.
1. Oktober: Am späten Abend wird das letzte noch offene Fahrbahnstück am Schobereck fertiggewalzt.
2. Oktober: Freigabe der Südrampe von Heiligenblut nach Guttal und auf der heute so bezeichneten Gletscherstraße bis hinauf bis zum Parkplatz Hoher Sattel unterhalb der historischen Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, wo damals nur eine Umkehrmöglichkeit besteht.

1933

Der Variantenstreit geht in die letzten Runden

1933, 27. Juni: Auf der im Variantenstreit von Landeshauptmann Rehrl geforderten Trasse auf der Gamskarlinie liegt immer noch meterhoch Schnee. Rehrl verlangt trotzdem die Vermessung dieser Trasse.
2. Juli: Die Trassierungsabteilung beginnt auf der Gamskarlinie ihre Arbeit.
4. bis 7. Juli: Wallack und ein Unparteiischer messen die Schneemengen der beiden Varianten für die Scheitelstrecke:
Wallack-Variante Hochtor: 37 500 Kubikmeter Schnee
Rehrl-Varianten Pfandlschartenlinie 20 900 und Gamskarlinie 58 300 Kubikmeter Schnee
5. Juli: Die Trassierungsabteilung bricht auf der Gamskarlinie ihre Arbeit aufgrund der Schneelagen ab.
16. bis 18. Juli: Die Schneemessungen werden wiederholt und ergeben 8 400 - 3 200 - 30 300 Kubikmeter Schnee
17. bis 30. Juli: Die unterste Strecke der Gamskarlinie bis zur Überquerung der Rückzugsmoräne des südlichen Pfandlschartenkeeses kann trassiert werden. Dann müssen die Trassierungsarbeiten abermals abgebrochen werden, da das gesamte höher liegende Gelände immer noch tief verschneit ist.
21. Juli: Der Schweizer Sachverständige Kantonoberingenieur A. Scola aus Chur erläutert am Abend im Hotel Gaisbergspitze Rehrl und Wallack sein Gutachten über die Varianten der Scheitelstrecke. Scola meint, für eine Touristenstraße dürfte nie das lange Loch des Pfandlschartentunnels gebaut werden (Rehrl-Variante), wenn die Möglichkeit bestünde, zu wesentlich niedrigen Kosten einen ebenso lang befahrbaren offenen Straßenübergang bauen zu können.
24. Juli: Scola, Rehrl und Wallack fahren mit dem Nachtschnellzug nach Lienz.
25. Juli: Die drei besichtigen die südlichen Anstiegslinien der Pfandlscharten- und Gamskarlinie.
26. Juli: Zeitig in der Früh brechen die drei zusammen mit zwei Bergführern mit Pickel und Seil auf und gegen die gesamte Gamskarlinie ab - der 70-Jährige Scola zeigt sich erstaunlich fit.
27. Juli: Zeitig in der Früh brechen alle von Ferleiten mit einem Pkw auf und fahren ins Hochmais. Dort besteigt dann aber Scola ein Reitpferd, da er am Tag zuvor doch sehr ermüdet war. Sie schreiten und reiten die Hochtorlinie ab bis Guttal und fahren von dort dann nach Heiligenblut. Wallack wird klar, dass Scola, ohne noch ein Wort gesagt zu haben, sich für die Hochtorlinie entschieden. Seil und Pickel gegen Reitpferd-Trasse.
29. Juli: In Zell am See teilt Scola vor Rehrl, Wallack und einer Reihe von Ingenieuren des Glocknerstraßenbaues und einer der Fantasie-Schneegutachter (wie Wallack ihn in seinem Buch bezeichnet) seine Entscheidung mit: Die Hochtorlinie ist von den drei Trassen die beste. Rehrl gibt sich geschlagen und der Bau der Scheitelstrecke von Hochmais über das Fuscher Törl zum Hochtor kann beginnen.

Was sonst noch so geschah

9. August: Der Verwaltungsrat fasst den Entschluss der Erhöhung des Kapitals der Großglockner Hochalpenstraßen AG, um die Scheitelstrecke nach Beendigung des Variantenstreits nun nach den Plänen von Wallack in Angriff nehmen zu können.
23. August: Die Arbeiten zur Fertigstellung des Parkplatzes Hoher Sattel beginnen.
25. August: Fertigstellung des Parkplatzes Hoher Sattel, dem vorherigen Umkehrplatz unterhalb der historischen Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
13. September: An der Süd- und Nordseite des Hochtortunnels beginnen die ersten Ausschachtungsarbeiten
14. September: Beim Bau Hochtortunnels wird eine römische Herkulesstatue entdeckt.
23. September: Der eigentliche Stollen für den Hochtortunnel wird angeschlagen.
1. Oktober: Der gewachsene Fels des Hochtors wird an der Nordseite angefahren. Es geht mit drei Meter Stollenvortrieb pro Tag weiter.
14. November: Der Sohlstollen des 302 Meter langen Hochtortunnels wird durchgebrochen.

1934

1934, 11. Mai: Beim Baulos Nord der Scheitelstrecke kann die Arbeit nach dem Winter unmittelbar oberhalb Hochmais wieder aufgenommen werden.
14. Mai: Beim Baulos Süd der Scheitelstrecke kann in tiefer gelegenen Straßenabschnitten die Arbeit nach dem Winter wieder aufgenommen werden.
25. Mai: Noch zur Zeit des tiefsten Hochgebirgswinter werden die Arbeiten am Hochtortunnel wieder aufgenommen.
19. Juni: Die Aushubarbeiten auf der Südseite des 117 Meter langen Mittertörltunnels beginnen.
23. Juni: Die Aushubarbeiten auf der Nordseite des Mittertörltunnels beginnen.
15. Juli: Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß besucht zum dritten und letzten Mal die Baustellen an der Großglockner Hochalpenstraße. Zehn Tage später fällt er einem Anschlag zum Opfer.
27. Juli: Der Sohlstollen des Mittertörltunnels wird durchschlagen.
6. August: Ing. Ennemoser von 'Universale - Redlich & Berger Bau AG' beginnt mit den Arbeiten der Straße auf das Poneck
19. September: Am Abend des 19. September ruft Josefine, die Frau von Franz Wallack, ihren Mann an und teilt ihm mit, dass Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl am 22. September beabsichtige, mit einem Kraftwagen über die Scheitelstrecke der Straße nach Heiligenblut fahren zu wollen.
22. September: Erstbefahrung der noch nicht fertig gestellten Straße durch Landeshauptmann Dr. Rehrl mit Oberbaurat Dipl.-Ing. Wallack - die schmalsten zu passierenden Stellen ist ganze 165 cm breit, der Wagen von Dr. Rehrl 158 cm breit.
23. September: Eröffnung des Abschnitts an der Nordrampe von Hochmais bis Fuscher Törl sowie der Edelweißstraße auf die Edelweißspitze
25. Oktober: Landeshauptmann Rehrl legt nach einer eingehenden Besprechung mit Wallack den geplanten Eröffnungstermin der Straße vom 15. Oktober 1935 nun mit 3. August 1935 fest.
23. November: Im Hochtortunnel wird der Schlussstein des letzten Ringes in der Mauerung versetzt.
9. Dezember: Beim Hochtor fährt der letzte Seilbahnwagen hinauf, dann werden die Arbeiten über den Winter eingestellt.

1935

März

1935, 31. März: Wallack verschickt die Ausschreibung der Arbeiten für die Zufahrt von Bruck bis Dorf Fusch.
15. Juni: Die neue Salzach-Brücke in Bruck wird eröffnet und erleichtert die Zufahrt nach Ferleiten.

April

1. April: Die ersten Arbeiter kommen von Süden zum Baulager Hochtor herauf, das tief unter Schnee vergraben liegt. Eine Lawine hatte im Winter das Gebäude der Dieselanlage samt der Transformatorenstation zerstört, wobei ein Mann ums Leben kam. Um das Südportal des Hochtortunnels zu erreichen, mussten zwölf Meter hohen Schneeschichten auf 30 Meter Länge abgetragen werden.
18. April: Die neue Baracke für die Transformatorenstation ist aufgestellt.
26. April: Die Vertreter von Kärnten und Salzburg im Verwaltungsrat einigen sich auf einen Kompromiss der Finanzierung der Zufahrtsstraßen zur Großglockner Hochalpenstraße vom Salzachtal und im Mölltal.

Mai

6. Mai: Die Motoren im Baulager Hochtor laufen wieder. Beim Mittertörltunnel beginnen die Schneeschaufelarbeiten zur Freilegung der beiden Portale.
7. Mai: Die Arbeiten für die Zufahrt von Bruck bis Dorf Fusch.
8. Mai: Die Seilbahn vom Tauernbach beim Kasereck fördern ab heute Tag und Nacht alles zum Hochtor hinauf, was dort benötigt wird
9. Mai: Die Arbeiten für die Zufahrt von Bruck bis Dorf Fusch beginnen.
17. Mai: Die Kompressoren beim Mittertörl laufen an.
25. Mai: Ein schwarzer Tag in der Geschichte des Straßenbaus: bei einem Lawinenunglück kommen fünf Menschen ums Leben. Eine Arbeitpartie war mit der Freilegung der Straße zwischen dem Guttal und dem Glocknerhaus beschäftigt, als beim Fensterbach vom Südhang des Wasserradkopfes eine mächtige Lawien abging und die Arbeiter verschüttete.
28. Mai: Die Schotter- und Sandbrechanlage beim Mittertörl kann wieder in Betrieb genommen werden.
31. Mai: Die Nordrampe ist bis zum Fuscher Törl vom Schnee geräumt worden.

Juli

24. Juli: Landeshauptmann Dr. Rehrl besucht die Straße, um sich über den Baufortschritt zu informieren. Mit ihm kommt eine Amtabordnung des Bundesministeriums für Handel und Verkehr unter Führung des Glocknerstraßenspezialisten Ministerialrat Dr. Rößler.

August

1. August: Franz Friedrich Wallack wird der Titel Hofrat vom Kärntner Landeshauptmann Ludwig Hülgerth verliehen.
2. August:
Am Abend erteilt das Bundesministerium für Handel und Verkehr die Benützungsbewilligung für die Scheitelstrecke
Auf der Edelweißspitze entzünden Bauarbeiter ein Freudenfeuer, das man bis Zell am See sehen kann
3. August: Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße nach der Fertigstellung der Scheitelstrecke zwischen dem Fuscher Törl und dem Hochtor.
4. August: 1. Int. Großglockner Automobil- und Motorradrennen

1936

1936, 1. August: Freigabe der Straßenverlängerung vom Parkplatz Hoher Sattel zum heute nicht mehr bestehenden Parkplatz Freiwandeck auf der heutigen Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

1937

Vom 25. Mai bis 25. November 1937 findet in Paris, Frankreich, eine Weltausstellung statt, bei der die Großglockner Hochalpenstraße im Österreich-Pavillon vertreten ist.
28. Juni: Der Naturlehrweg Gamsgrube von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wird als Promenadenweg zum Wasserfallwinkel am 28. Juni 1937 von Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg eröffnet.

1938

1938, 15. Juni: Dr. Julius Buchleitner wird Vorsitzender des Aufsichtsrates der GROHAG.
28. August: 2. Großglockner Automobil- und Motorradrennen
23. November: Hofrat Dipl.-Ing. Franz Friedrich Wallack wird erster Vorstand und Generaldirektor in der Geschichte der GROHAG.

1939

1939, 19. Mai: Dr. Ing. Fritz Tod wird Vorsitzender des Aufsichtsrates der GROHAG.
6. August: 3. und letztes Großglockner Automobil- und Motorradrennen

1941

1941, 27. Juni: Dr. Julius Buchleitner beendet seine Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates der GROHAG.

1942

1942, 31. August: Dr. Ing. Fritz Todt beendet seine Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates der GROHAG.

1945

Ab 1945 werden die Fahrbahnbreite auf Geraden auf 7,50 m, in den Kehren auf zehn Meter und in bereits umgebaute Kehren auf 15 Meter Halbmesser erweitert.
2. Mai: Dr. Walter Haupolter wird kommissarischer Verwalter der GROHAG.

1946

1946, 9. Dezember: Franz Friedrich Wallack wird als Ausgleich für Zurücksetzungen in der NS-Zeit der Titel wirklicher Hofrat im Personalstand der Kärntner Landesregierung verliehen.

1947

1947, 23. Jänner: Dr. Franz Rehrl stirbt in Salzburg.

1950

1950, 28. Februar: Dr. Walter Haupolter, kommissarischer Verwalter der GROHAG, beendet seine Tätigkeit und Landeshauptmann Dr. Josef Klaus wird neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates.

1959

1959, Sommer: Baubeginn des Parkhauses Freiwandeck auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
Herbst: Gedenkfahrt 25 Jahre Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße (1934)

1960er-Jahre

Zwischen 1961 und 1963 kann etappenweise das Parkhaus Freiwandeck neben dem ehemaligen Parkplatz Freiwandeck auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in Betrieb genommen werden.

15. April: Dr. Josef Klaus beendet seine Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates und Landeshauptmann DDr. Hans Lechner wird neuer Vorsitzender.
24. Juni: Die sogenannte Stoschi-Lawine in der Nähe des Glocknerhauses verschüttet am Nachmittag die Gletscherstraße auf 30 bis 35 Meter. Sie war in diesem Jahr so spät wie schon lange nicht mehr abgegangen. Zu Schaden ist niemand gekommen.
8. August: Das dreigeschossige Parkhaus Freiwandeck auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht in Betrieb.
15. September: Die Gletscherbahn Pasterze von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe hinunter zum Gletscher Pasterze geht in Betrieb.
1. Mai: Dipl.-Ing. Günther Köllensperger kommt in den Vorstand.
31. Oktober: Franz Friedrich Wallack stirbt in St. Johann im Pongau.
1. November: Hofrat DDr. Willi-Volker Dworak wird neuer Generaldirektor (und Vorstand?) der GROHAG.
19. Juli: Wegen eines Wettersturzes muss die Straße an diesem Tag gesperrt werden.[2]
1. September: Franz Pils tritt seine Tätigkeit bei der Großglockner Hochalpenstraßen AG an, wo er später technischer Leiter und Prokurist wird.
7. Juli: Ein Wettersturz, der alle mitteleuropäische Alpenländer erfasst, veranlasst die Verantwortlichen der Großglockner Hochalpenstraße zu einer vorübergehenden Sperre von heute 22 Uhr bis morgen 10 Uhr; im Bereich des Fuscher Törls werden 13 Zentimeter Schnee und beim Hochtor elf Zentimeter bei minus drei Grad Celsius gemessen.[2]

1970

1970, 30. Juni: Hofrat DDr. Willi-Volker Dworak beendet seine Funktionen als Generaldirektor und Vorstand der GROHAG.

1972

1972, 1. August: Dipl.-Ing. Dr. techn. Josef Dultinger kommt in den Vorstand.

1973

1973, 31. Oktober: Dipl.-Ing. Dr. techn. Josef Dultinger beendet seine Tätigkeit im Vorstand.

1977

1977: DDr. Hans Lechner beendet seine Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates der GROHAG und Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer senior wird neuer Vorsitzender.

1985

30. April: Dipl.-Ing. Günther Köllensperger beendet seine Tätigkeit im Vorstand.
1. Mai: Dr. Michael Pistauer kommt in den Vorstand.
1. Juni: Mag. DDr. Karl Gollegger kommt in den Vorstand.

1989

1989, 4. Juli: Dr. Wilfried Haslauer senior beendet seine Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates der GROHAG und Landeshauptmann Dr. Hans Katschthaler wird neuer Vorsitzender.

1990

1990
30. Juni: Dr. Michael Pistauer beendet seine Tätigkeit im Vorstand.
In diesem Jahr wird das Parkhaus Freiwandeck nach einer Sanierung und Aufstockung auf fünf Geschoße für 700 Stellplätze freigegeben, wie man es 1953 (!) geplant hatte.

1994

1994, 31. Jänner: Mag. DDr. Karl Gollegger beendet seine Tätigkeit im Vorstand.
1. Februar: Dr. Christian Heu tritt seine Tätigkeit als Alleinvorstand der Großglockner Hochalpenstraßen Aktiengesellschaft an.

1995

1995, 1. Jänner: Dr. Christian Heu wird Geschäftsführer des Betriebes Land Kärnten - Nockalmstraße.

1996

1996, 5. August: Dr. Hans Katschthaler beendet seine Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates der GROHAG und Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger wird neuer Vorsitzender.

2004

2004, 18. August:Dr. Franz Schausberger beendet seine Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates der GROHAG.

2005

2005, 1. Jänner: Dr. Christian Heu wird Geschäftsführer der Villacher Alpenstraßen-Fremdenverkehrsgesellschaft m.b.H..

2008

2008: Dr. Johannes Hörl wird zum Vorstand der GROHAG bestellt.

2010

2010: Mit Wirkung April übernimmt Dr. Johannes Hörl die Geschäftsführung aller mit der GROHAG verbundenen Betriebe und Gesellschaften.
von 2010 bis 2012: wird Dr. Johannes Hörl zum Alleingeschäftsführer der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe Infrastruktur GmbH bestellt.
14. Dezember: Bestellung von Dr. Johannes Hörl zum Geschäftsführer zum Alleingeschäftsführer Villacher Alpenstraßen-Fremdenverkehrsgesellschaft m.b.H. ab 2011.

2011

2011: Dr. Johannes Hörl wird zum Generaldirektor der Unternehmensgruppe der Großglockner Hochalpenstraßen AG bestellt.
31. März: In der Stiegl Brauwelt findet die Abschiedsfeier für Dr. Christian Heu statt, der seit 1994 über 17 Jahre GROHAG-Alleinvorstand und Generaldirektor der Großglockner Hochalpenstraßen AG war.
1. April:Dr. Johannes Hörl wird zum Alleingeschäftsführer der Nockalmstraße und Goldeck Panoramastraße bestellt.
22. Mai: Die 13. Etappe des Giro d'Italia führt durch Heiligenblut hinauf bis zum Glocknerhaus.
7. Juli: Im Besucherzentrum Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wird die Dauerausstellung 125 Jahre Automobilismus als höchst gelegene Automobilausstellung der Welt eröffnet.

2012

2012, 1. Oktober: Die Tätigkeit als Geschäftsführer der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe Infrastruktur GmbH erlischt für Dr. Johannes Hörl durch Verschmelzung.
26. November: Dr. Johannes Hörl wird mit einstimmigem Beschluss des Aufsichtsrates der Großglockner Hochalpenstraßen AG für weitere fünf Jahre wiederbestellt.

2013

2013, 20. Juni: Österreichs höchstgelegene Angelobung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
1. Juli: Mit Wirkung von heute wird Dr. Johannes Hörl Geschäftsführer der Villacher Alpenstraßen- und Fremdenverkehrs GmbH.
31. Juli: Weltsensation: Das Oldsmobile 6 C (Baujahr 1904) hat den Großglockner bezwungen
4. August: Das Mauthaus Guttal, ein historisches Mauthaus der Großglockner Hochalpenstraße, wird als 93. Gebäude im Salzburger Freilichtmuseum eröffnet.

2014

2014, 11. Juni: Die Kunstausstellung Alpenliebe wird auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe eröffnet.
4. Juli: Nach Sicherungsarbeiten zur Steinschlag-Schutzverbauung wird der Naturlehrweg Gamsgrubenweg wieder eröffnet.
8. Oktober: Beim 9. ExtremWetterKongress in Hamburg, Deutschland, bei der Medienpreise für herausragende Leistungen im Bereich Meteorologie vergeben werden, wird die Webcam auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe als beste Webcam des Jahres 2014 ausgezeichnet.

2015

In diesem Jahr feiert die Großglockner Hochalpenstraße ihr 80jähriges Bestandsjubiläum.
Vom 1. Mai bis 31. Oktober findet in Mailand, Lombardei, Italien, die Weltausstellung EXPO 2017 zum Thema "Feeding the Planet, Energy for life" (den Planeten ernähren, Energie für das Leben) statt, bei der die Großglockner Hochalpenstraße vertreten ist.
10. Juni: Dr. Johannes Hörl wird neuerlich für fünf Jahre zum Geschäftsführer zum Alleingeschäftsführer Villacher Alpenstraßen- und Fremdenverkehrs GmbH bestellt.
3. Juli: Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Großglockner Hochalpenstraßen AG und Dr. Barbara Neubauer, Präsidentin des Bundesdenkmalamts in Wien, geben bekannt, dass nach fünf Jahren Vorbereitung und intensiver Verhandlungen die Großglockner Hochalpenstraße steht mit heutigem Tage unter Denkmalschutz nach dem Denkmalschutzgesetz steht (Großglockner Hochalpenstraße unter Denkmalschutz und auf dem Weg zum Welterbe).
24. Juli: bei einem "irrsinnigen Wettrennen" zweier Sportwagen auf der Großglockner Hochalpenstraße durchbricht einer der beiden Wagen unmittelbar neben dem Gedenkzeichen beim Fuscher Törl die Absperrung und stürzt 300 Meter in die Tiefe; beide Insassen dürften auf der Stelle tot gewesen sein;
3. August: In den Räumen der Salzburger Residenz findet ein Festakt anlässlich 80 Jahre Großglockner Hochalpenstraße statt, bei dem auch das 500 Seiten starke Buch „Die Großglockner Hochalpenstraße Erbe und Auftrag“ vorgestellt wird.
9. August: Oldtimer-Segnung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe anlässlich des 80. Jubiläums der Großglockner Hochalpenstraße

2016

2016, 25. Jänner: Die Großglockner Hochalpenstraße ist auf Antrag des Bundeskanzleramtes vom 21. Dezember 2015 in die offizielle Vorschlagsliste der Welterbekonvention aufgenommen worden.
Juni: Eröffnung der Sonderausstellung 70 Jahre Vespa und Oldtimer Einsatzfahrzeuge auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
9. August: Der 65millionster Besucher auf der Großglockner Hochalpenstraße wird bei der Kassenstelle Ferleiten begrüßt.
31. Oktober: Anlässlich des 50. Todestages von Franz Friedrich Wallack wird das Franz Wallack Denkmal in Bruck an der Großglocknerstraße enthüllt.
11. November: Eröffnung der Sonderausstellung „Franz Wallack und die Traumstraße auf den Großglockner“ im Landesmuseum für Kärnten Rudolfinum in Klagenfurt.
2. Dezember: Eröffnung des Großglockner-Wallack-Archivs am Firmensitz der GROHAG in der Stadt Salzburg.

2017

18. Jänner 2017: Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Großglockner Hochalpenstraßen AG, Wilfried Haslauer (Salzburger Landeshauptmann) überreicht gemeinsam mit dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser sowie den Kultur-Landesräten Christian Benger (Kärnten) und Heinrich Schellhorn (Salzburg) das 600 Seiten umfassende UNESCO-Welterbe-Dossier an die Direktorin des UNESCO-Welterbezentrums in Paris, Dr. Mechtild Rössler.
6. Juli: Eröffnung der Sonderausstellung Gletscher.Leben sowie der Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum Mattsee Sonderausstellung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

2018

21. Juli 2018: Die GROHAG wird mit dem österreichischen Staatswappen ausgezeichnet.
Fertigstellung der Vollverglasung des Besucherzentrums und des Parkhauses Freiwandeck

2019

2019
Mai: In einer Stellungnahme von ICOMOS International wird für die zur Ernennung zu einem UNESCO-Welterbe de Großglockner Hochalpenstraße ein Aufschub von zwei Jahren empfohlen.
Die Schneeverhältnisse am 1. Mai 2019, am geplanten Tag der Freigabe 2019 für den Verkehr, von der Webcam auf dem Törlkopf.
23. Mai: so spät wie zuletzt im Jahr 1985 kann die Straße nach der Schneeräumung 2019 erst wieder freigegeben werden, nachdem sie nach der ersten Freigabe am 10. Mai nochmals zwei Mal wegen Wintereinbruch gesperrt werden musste.
Juni: Eröffnung der Sonderausstellung 100 Jahre Citroën auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
[[6. Juli]: Die Ausstellung Berg, die (Substantiv, feminin) - Frauen im Aufstieg wird im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe eröffnet.

Panoramabild des Straßenverlaufes

Übersicht über den Straßenverlauf

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 1. September 1930, Seite 2: Beitrag über den Ablauf dieses "Festtages"
  2. 2,0 2,1 Salzburger Nachrichten, 9. Juli 1969, Seite 5
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