Flussbauhof

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Der Flussbauhof ist ein Betriebsgelände des Landes Salzburg im Süden der Stadt Salzburg in der Alpenstraße.

Aufgabe

Das Referat "Schutzwasserwirtschaft" im Amt der Salzburger Landesregierung hat folgende Aufgabe:

Der Verwaltung des öffentlichen Wassergutes und der "Salzburger Landesfließgewässer"; Führung des Wasserbauhofes; Begrünungen, Bepflanzungen und Grünverbauungen; Schutzwasserwirtschaftliche Planung (einschließlich Prioritätenreihung), Finanz- und Ressourcenplanung, Schnittstelle zum BMLFUW (Finanzen, Richtlinienkompetenz); EU-Agenden im Bereich der Schutzwasserwirtschaft; schutzwasserwirtschaftlicher Sachverständigendienst; Landwirtschaftlicher Wasserbau, kulturtechnische Pflege- und Instandhaltungsmaßnahmen, Rutschhangsanierung, Gewässerzustandsaufsicht (morphologische, schutzwasserwirtschaftliche und flussbauliche Belange); fachliche Koordination und Qualitätssicherung; Verwaltung des öffentlichen Wassergutes und der "Salzburger Landesfließgewässer"; Führung des Wasserbauhofes; Begrünungen, Bepflanzungen und Grünverbauungen für alle Bereiche der Abteilungen 4, 6 und 7. Sachbereich Bundeswasserbauverwaltung: Vollziehung des Wasserbautenförderungsgesetzes, Wahrnehmung der Bundesinteressen gemäß Richtlinien; Schutz- und Regulierungswasserbau (Projektentwicklung, Projekt- und Bauleitung, Bauaufsicht), Bereitstellung schutzwasserwirtschaftlicher Planungsgrundlagen (Hochwasserabfluss- und Rückhalteräume, Gefahrenzonen, Gewässerentwicklungskonzepte), Schutzwasserbau, Gewässerbetreuung, Gewässerpflege und ökologische Maßnahmen an Bundesgewässern, Konkurrenzgewässern und kleinen Gewässern. [1]

Um diese Aufgaben technisch umsetzen zu können, benötigt man einen Wasserbauhof (Flussbauhof).

Areal wird auch für Asylwerber-Häuser verwendet

Für sechs neue Flüchtlingshäuser am Flussbauhof-Areal in Salzburg erfolgte am Freitag, 29. April 2016, der Spatenstich. Den Spatenstich übernahmen Landesrätin Martina Berthold, Hubert von Goisern, Flüchtlingskoordinator Christian Konrad, der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes Helmut Mödlhammer, Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, Rot-Kreuz-Landesgeschäftsführerin Sabine Kornberger-Scheuch, Doraja Eberle vom Verein "Österreich hilfsbereit" und die Salzburger Architektin der Häuser, Melanie Karbasch, die das Projekt gemeinsam mit der Loferer Firma Meiberger entwickelte.

Die Errichtung und den Betrieb für die temporären Unterkünfte übernimmt das Rote Kreuz. Die sechs Holzhäuser für bis zu 243 Bewohnerinnen und Bewohner werden nach Vorbild der Flüchtlingsquartiere in Seekirchen am Wallersee und Tamsweg errichtet.

Schirmherr für das innovative Flüchtlingsprojekt ist Hubert von Goisern. Ermöglicht werden die neuen Häuser durch "Österreich hilfsbereit" und die zahlreichen Österreicher, die für das Projekt gespendet haben. Anwesend war heute mit Helmut Maukner vom Unternehmens-Netzwerk Ernst and Young einer der Großspender für "Österreich hilfsbereit".

Was ist "Österreich hilfsbereit"?

Der Verein "Österreich hilfsbereit" unter der Leitung von Christian Konrad, Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, engagiert sich gemeinsam mit dem Roten Kreuz für Wohnraum für Asylwerbende. Das Vorhaben wird mit großzügiger Unterstützung von Spenderinnen und Spendern im ganzen Land ermöglicht.

Fakten zu den Flüchtlingshäusern Flussbauhof

Bei den Flüchtlingshäusern am Flussbauhof handelt es sich um ein Holzhäuser-Modell zur Grundversorgung von Asylwerbenden wie in Seekirchen am Wallersee und in Tamsweg. Die sechs Häuser bieten Unterkünfte für bis zu 243 Personen mit Gemeinschafts- und Kursräumen. Die intensive Betreuung mit Integrationsmaßnahmen umfasst 24-Stunden-Betreuung, Selbstversorgung und gezielte Integrations-Maßnahmen wie Sprach- und Orientierungskurse, Freizeitangebote und Beschäftigungsangebote.

Finanzierung

In Summe kostet das Bauvorhaben drei Millionen Euro. Das Rote Kreuz finanziert das über den Beitrag der Grundversorgung von 19 Euro Tag und Asylwerber. 6,50 Euro werden direkt an die Asylwerber ausbezahlt, da es sich um ein Selbstversorgerquartier handelt.

Quellen


Einzelnachweise