Asylquartier des Roten Kreuzes im Flussbauhof an der Salzburger Alpenstraße

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Spatenstich zum Bau des Asylquartiers: von links: Gerald Schöpfer (ÖR), Landesrätin Martina Berthold, Doraja Eberle (Bauern helfen Bauern), Christian Konrad, Helmut Mödlhammer, Hubert von Goisern und Rot-Kreuz-Chefin Sabine Kornberger-Scheuch;
Landesrätin Martina Berthold bei einem Besuch der Baustelle am 29. Juli 2016.

Das Asylquartier des Roten Kreuzes im Flussbauhof an der Salzburger Alpenstraße wurde 2016 errichtet.

Das Areal im Flussbauhof wird für Asylwerber-Häuser verwendet

Für sechs neue Flüchtlingshäuser am Flussbauhof-Areal in Salzburg erfolgte am Freitag, 29. April 2016, der Spatenstich. Den Spatenstich übernahmen Landesrätin Martina Berthold, Hubert von Goisern, Flüchtlingskoordinator Christian Konrad, der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes Helmut Mödlhammer, Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, Rot-Kreuz-Landesgeschäftsführerin Sabine Kornberger-Scheuch, Doraja Eberle vom Verein "Österreich hilfsbereit" und die Salzburger Architektin der Häuser, Melanie Karbasch, die das Projekt gemeinsam mit der Loferer Firma Meiberger entwickelte.

Die Errichtung und den Betrieb für die temporären Unterkünfte übernahm das Rote Kreuz. Die sechs Holzhäuser für bis zu 243 Bewohner wurden nach Vorbild der Flüchtlingsquartiere in Seekirchen am Wallersee und Tamsweg errichtet.

Schirmherr für das innovative Flüchtlingsprojekt ist Hubert von Goisern. Ermöglicht wurden die neuen Häuser durch "Österreich hilfsbereit" und die zahlreichen Österreicher, die für das Projekt gespendet hatten. Anwesend war beim Spatenstich mit Helmut Maukner vom Unternehmens-Netzwerk Ernst and Young einer der Großspender für "Österreich hilfsbereit".

Was ist "Österreich hilfsbereit"?

Der Verein "Österreich hilfsbereit" unter der Leitung von Christian Konrad, Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, engagiert sich gemeinsam mit dem Roten Kreuz für Wohnraum für Asylwerbende. Das Vorhaben wird mit großzügiger Unterstützung von Spenderinnen und Spendern im ganzen Land ermöglicht.

Fakten zu den Flüchtlingshäusern Flussbauhof

Bei den Flüchtlingshäusern am Flussbauhof handelt es sich um ein Holzhäuser-Modell zur Grundversorgung von Asylwerbenden wie in Seekirchen am Wallersee und in Tamsweg. Die sechs Häuser bieten Unterkünfte für bis zu 240 Personen mit Gemeinschafts- und Kursräumen. Die intensive Betreuung mit Integrationsmaßnahmen umfasst 24-Stunden-Betreuung, Selbstversorgung und gezielte Integrations-Maßnahmen wie Sprach- und Orientierungskurse, Freizeitangebote und Beschäftigungsangebote.

Finanzierung

In Summe kostete das Bauvorhaben drei Millionen Euro. Das Rote Kreuz finanzierte das über den Beitrag der Grundversorgung von 19 Euro Tag und Asylwerber. 6,50 Euro werden direkt an die Asylwerber ausbezahlt, da es sich um ein Selbstversorgerquartier handelt.

Geschichte

Seit dem Jahr 2016 gibt es im Flussbauhof das Flüchtlingsquartier. Das Rote Kreuz bietet dort rund um die Uhr Betreuung.

Quellen