Georg Kößner (NS-Opfer)

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Georg Kößner (* 30. Juli 1919 in Goldegg-Weng; † [hingerichtet] am 8. März 1945 in Glanegg)[1] war Trogerbauer, Wengerwirt in der Pongauer Gemeinde Goldegg und ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Georg Jakob Kößner war der einzige Sohn des gleichnamigen Oberwengbauern und Wenger Wirts Georg Kößner (* 1877; † 1962) und seiner Frau Therese, geborene Holzmann (* 1880; † 1944)[2].

Er war Jungwirt bei seinem Vater, dem ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Goldeggweng, in Weng und Jungbauer am Trog sowie am Seemair-Gut am Böndlsee.

Seit 1941 war er verheiratet mit Therese, geborene Eder (* 2. Dezember 1880 in Pfarrwerfen; † November 1944), die ihm vier Kinder schenkte.

Als er sich weigerte, seiner Einberufung zur Wehrmacht Folge zu leisten, erhielt er zwar Unterstützung vor Ort, war jedoch nach der Festnahme des Vaters weitgehend auf sich gestellt und wurde am 14. Juli 1944 in St. Veit festgenommen. Vom Kriegsgericht der Division Nr. 418 wurde Schorsch Kößner am 30. Oktober 1944 zum Tode verurteilt und am 8. März 1945 wenige Wochen vor Kriegsende in Glanegg hingerichtet.

Quellen

Einzelverweise