Josef Scheiblbrandner

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Josef Scheiblbrandner (* 6. Jänner 1842 in Radstadt; † 21. Juli 1911 ebenda) war Bäckermeister und Gemischtwarenhändler in Radstadt, Bürgermeister der Stadt Radstadt und Landtagsabgeordneter.

Leben

Josef Balthasar Scheiblbrandner war der Sohn des gleichnamigen Radstadter Bäckermeisters Joseph Scheiblbrandner und seiner Frau, der Bischofshofener Gastwirtstochter Elisabeth, geborene Englmayr (* 5. Mai 1811 in Bischofshofen).[1] Der Dechant von Thalgau Mathias Englmayr (* 1800; † 1877) war sein Onkel.

Das Amt des Bürgermeisters der Stadt Radstadt bekleidete Scheiblbrandner von 1888 bis 1899 und von 1900 bis 1903.

Abgeordneter zum Salzburger Landtag war er von 1897 bis 1911. Er schloss sich zunächst Lienbachers Deutsch-Konservativer Volkspartei, 1909 der Deutsch-Freiheitlichen Partei an.

Von 1893 bis 1902 fungierte er als Kassier der Sparkasse Radstadt.

Seit 1874 war er verheiratet mit der Thomataler Gastwirtstochter Katharina, geborene Grübl (* 31. März 1853)[2] Der Flachgauer Volksschulleiter Roman Scheiblbrandner (* 1892; † 1965) ist beider Sohn.[3]

Ehrung

Die Stadt Radstadt verlieh ihm 1903 ihre Ehrenbürgerschaft.

Quellen

  • Voithofer, Richard: „… dem Kaiser Treue und Gehorsam …“ Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918. Wien (Verlag Böhlau) 2011. ISBN 978-3-205-78637-5. S. 107
  • Zaisberger, Friederike / Koller, Fritz: Die alte Stadt im Gebirge. 700 Jahre Stadt Radstadt. Stadtgemeinde Radstadt 1989.

Einzelverweise

Zeitfolge