Josef Schnöll

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Oberst Josef Schnöll MSD (* 1959 in Hallein, Tennengau) ist ein ehemaliger Kommandant des Pionierbataillons 2 (PiB2), das in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim stationiert ist.

Leben

Josef Schnöll besuchte das Militärrealgymnasium in Wiener Neustadt. Er wurde 1981 in das damalige Pionierbataillon 3 ausgemustert und war dort unter anderem sieben Jahre Kompaniechef. 1995 wechselte Schnöll ins Militärkommando Salzburg, koordinierte Katastrophen-Einsätze, übte in internationalen Stäben und bestritt Einsätze in Albanien und im Kosovo. Am 3. November 2003 übernahm er in der Nachfolge von Werner Schneider, der zum Pionieroffizier im Kommando Landstreitkräfte berufen wurde, das Kommando des Pionierbataillons 2 mit knapp 600 Mann.

Unter Schnölls Führung wurden die Pioniere mehrmals neu strukturiert und an moderne Einsatzaufgaben angepasst. Er verfolgte konsequent das Ziel, mit den zugewiesenen Ressourcen nicht nur einen militärischen Nutzaspekt, sondern auch einen Nutzen für das Gemeinwohl zu erzielen. So wurden viele Geländebefestigungen und mehr als 30 Brücken und Stege errichtet, um das Leben der Bevölkerung sicherer, einfacher und angenehmer zu gestalten.

Als Oberstleutnant angetreten wurde Schnöll am 1. Juli 2007 zum Oberst befördert und mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburgs ausgezeichnet.

Am 19. November 2010 übergab Schnöll das Kommando an Oberst Wolfgang Spalj und wechselte in die Abteilung Controlling & Inspektion des Streitkräfte­führungskommandos in Salzburg.

Ehrung

Am 12. April 2011 erhielt er für seine Leistungen als Kommandant des Pionierbataillons 2]] das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Wolfgang Spalj

Kommandant des Pionierbataillons 2
2003-2010
Nachfolger

Thomas Bauer