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Kuenburgbastei (Festung Hohensalzburg)

Kuenburgbastei auf der Festung Hohensalzburg

Die Kuenburgbastei ist eine Geschützstellung an der Nordseite der Festung Hohensalzburg auf dem Festungsberg (Teil der Altstadt von Salzburg).

Geschichte

Die Kuenburgbastei, auch Feuerbastei genannt, wurde im 17. Jahrhundert unter Fürsterzbischof Max Gandolf von Kuenburg (1668–1687) aus Furcht vor einer möglichen Türkenbelagerung errichtet. Außerdem war die alte Kleine Bastei auch wegen des dort brüchigen Felsens (wieder einmal) einsturzgefährdet. Sein Wappen ziert die Mitte des steil aufragenden Quadermauerwerkes. Die Bastei beeindruckt durch ihre gewaltigen Ausmaße: sie ist etwa 50 Meter lang, etwa acht Meter breit und etwa 30 Meter hoch, ihr Quadermauerwerk ist etwa drei Meter stark.

Die Inschrift unter dem Wappen von Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg an der Stirnseite der Kuenburgbastei nach Norden und gleichermaßen nach Westen besagt:

Lateinische Inschrift: "Propugnaculo hoc funditus erecto magnae totius parti ruenti subvenit - defendionemque auxit Maxim(ilianus) Gandol(dolphus) Archiep(iscop)us e(x) comit(ibus) de Küenburg etc. - A(nn)o: M.DC.LXXXI"
Übersetzung: "Mit diesem völlig neu errichteten Befestigung - kam dem Einsturz von Teilen zu Hilfe - und verbesserte die Verteidigung - Maximilian Gandolf aus dem Geschlecht der Kuenburg, (Fürsterzbischof) etc. im Jahre 1681"

In der Kuenburgbastei befinden sich zwei Kasematten.

Bildergalerie

Quelle