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Lungenheilanstalt Grafenhof

Lungenheilanstalt Grafenhof

Die Lungenheilanstalt Grafenhof in St. Veit im Pongau wurde 1912 errichtet. Aus ihr ging die spätere Landesklinik St. Veit hervor.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1912 bis 1913 wurde vom Volksverein zur Bekämpfung der Tuberkulose in Salzburg unter Vorsitz des damaligen Prälaten Alois Winkler die Lungenheilanstalt Grafenhof zur Langzeitbehandlung von Lungenkrankheiten errichtet. In der am Fuße des Südhanges des Hochglockers erbauten Lungenheilanstalt wurde am 18. Dezember 1913 der erste Patient aufgenommen.

1915 erfolgt der Ankauf mehrerer Güter und der Bau von Baracken für an Tuberkulose erkrankte Soldaten. 1918/1919 wurde das Kleingeiersbichlgut gekauft und als Heilstätte für Kinder adaptiert. In der Sennhütte auf der Kinderhochalm werden die ersten Kinder behandelt.

1939 wird der Volksverein aufgelöst und das Eigentum an das Land Salzburg übertragen. Es erfolgt die Umbenennung in "Landeslungenheilstätte Grafenhof".

Ein berühmter Patient war der Schriftsteller Thomas Bernhard. In seinem Buch Die Kälte. Eine Isolation. schrieb er über seine Krankheit (Lungentuberkulose) und seinen Aufenthalt in der Lungenheilanstalt Grafenhof. Heute erinnert an den Aufenthalt des Schriftstellers ein nach ihm benannter Wanderweg, der in der Nähe der heutigen Landesklinik beginnt.

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Literatur

  • Nina Daniela Maier, Von der Lungenheilstätte zur Landesklinik 19132013, Zur Geschichte des Krankenhausstandortes St. Veit im Pongau; Herausgeber: Landesklinik St. Veit; Für den Inhalt verantwortlich: Vorstand der Landesklinik St. Veit; Druck: Samson Druck, St. Margarethen; 1. Auflage, Oktober 2013

Quellen

Fußnoten