Amertal

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Blick nach Süden in das Amertal.
Amertal
Wageralm im Amertal 1227 m ü. A.

Das Amertal ist die südöstliche Abzweigung des Felbertales in den Hohen Tauern.

Geografie

Es liegt südlich von Mittersill und beginnt an der Gabelung südlich der Ortschaft Amerthal. Zitat[1]: Das Amertal, das vom Felbertal abzweigt und einst wegen seiner Einsamkeit auch "Ödtal" (Amertaler Öd) genannt wurde, wird heute durch die Felbertauernstraße dem modernen Verkehr erschlossen; es endet in einem wunderschönen trogförmigen Talschluss, den der eiszeitliche Gletscher herausgearbeitet hat; darüber liegt noch das Halbrund des Kars um den Amersee (Amertaler See).

Erschließung

Durch das Amertal führt die die B 108, die Felbertauern Straße zum Nordportal des Felbertauern-Tunnels.

Gewässer

Das Tal wird bis zur Mündung des Felberbachs in der Nähe der Ortschaft Amerthal vom Amerbach entwässert. Im hochgelegenen südlichen Ende des Amertals befinden sich der Amertaler See und der kleiner obere Amertaler See. Das Wasser des Amertaler Sees wird für die Stromgewinnung der Kraftwerksgruppe Stubachtal genutzt.

Nordöstlich der Amertaler Seen liegt der kleine Elisabethsee, an dem es eine Heidnische Kirche gibt. Weitere Gebirgssee in diesem Teil sind der Salzplattensee, die beiden Schwarzen Lacken und der Eissee.

Beschreibung einer Wanderung

... durch das Amertal zum oberen Amertaler See von Bernhard Graessl:

Die Wanderung startet beim Nordportal des Felbertauerntunnels. Hier gibt es auf der linken Seite einige kostenfreie Parkplätze. Links des Tunnels geht es dann hoch ins schöne Amertal. Anfangs wandert man recht gemütlich und gerade neben dem Amerbach entlang, bis es dann in steilen, kurzen Kehren hoch geht. Hier ist auch eine Super Boulder Stelle. (Bouldern ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe.)

Bald passiert man auch einen wunderschönen Wasserfall. Weiter geht es dann durch recht dichtes Gebüsch bergwärts. Kurz geht es dann eben dahin, bis der Weg wieder aufsteilt und man das letzte Stück der Tour über einen steileren Grashang hochwandert. Immer wieder werden hier kleine Wasserbäche überquert. Nach guten zwei Stunden hat man den Stausee Amertaler See auf 2 293 m ü. A. erreicht.

Wem das noch nicht genug ist, der kann noch weiter wandern zum Oberen Amertaler See auf 2 419 m ü. A. Man wandert rechts vom Stausee vorbei und dann im Steilhang hoch zum Bergsee (ca. 30 Minuten). Beim Abstieg wieder der grandiose Blick auf den Stausee!

Bilder von seiner Wanderung

Weblink

Quellen

Einzelnachweis

  1. Bernhard Graessl in facebook, abgefragt am 11. September 2020