Anton Mark

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Anton Mark (* 29. Oktober 1934 in Wien; † 13. März 1959 in Tegernsee, Bayern) war ein erfolgreicher Skirennläufer aus Saalfelden am Steinernen Meer.

Erfolge

Der in Wien zur Welt gekommene und in Saalfelden am Steinernen Meer aufgewachsene Toni Mark war mehrere Jahre lang Mitglied des österreichischen Nationalkaders im Alpinen Schilauf und erreichte im Winter 1953/1954 in den von ihm bestrittenen Rennen acht erste Plätze, sieben zweite und sieben dritte Ränge. Weiters konnte er eine vierte und zwei fünfte Platzierungen erringen und erhielt darüber hinaus fünf Preise für Ränge zwischen sechs und zehn.

Er gewann 1957 das Arlberg-Kandaharrennen und den Slalom von Chamonix, Frankreich. 1959 wurde Toni Mark österreichischer Meister in der alpinen Kombination. Dies sollte sein letzter Erfolg werden, da er wenige Tage später am 10. März 1959 in Rottach-Egern beim Abfahrtslauf am Wallberg von der Piste abkam und in eine Zuschauergruppe fuhr, dabei schwere Verletzungen erlitt und drei Tage später im Krankenhaus in Tegernsee verstarb.

Erinnerung

Der internationale Riesentorlauf am Biberg in Saalfelden am Steinernen Meer, der im Jahr 1958 zum ersten Mal veranstaltet wurde, wurde nach dem Tod von Toni Mark „in memoriam Toni Mark“ ausgetragen. Seit dem Jahr 1962 war dieses Rennen in Zusammenarbeit mit Zell am See und Saalbach Teil des „Internationalen 3-Pisten-Rennen“. 1963 beteiligten sich an dieser Veranstaltung 17 Nationen.

1973 wurde erstmals ein „Senioren-Riesentorlauf“ veranstaltet. Dieser wurde nun als Ersatz für das früher veranstaltete „3-Pisten-Rennen“ der Erinnerung an Toni Mark gewidmet.

Quellen

  • Glaser, Joachim: Ein Todessturz mit Folgen, in SN vom 23. März 2019.
  • Chronik Saalfelden, Band I und Band II, 1992, Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Marktgemeinde Saalfelden
  • Französische Wikipedia, Stichwort Mark Toni
  • Wikipedia, Liste tödlicher Unfälle im Skisport sowie Stichwort Toni Mark