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Bildstock an der Festungsgasse

Bildstock an der Festungsgasse mit zwei Rundbogen-Gemälden: Kruzifix und hl. Florian

Der Bildstock an der Festungsgasse am Festungsberg in der Altstadt der Stadt Salzburg besteht aus zwei alten Bildstöcken.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Dieser Bildstock befindet sich in zwei Felsnischen, die mit einem Pultdach überdacht sind. Zu sehen ist er an der Gabelung der Festungsgasse in Richtung Benediktinerinnenabtei Nonnberg und in Richtung Festung Hohensalzburg.

Beschreibung

Die Nischen der beiden Bildstöcke sind halbrund aus dem Dolomitstein herausgeschlagen. In den Felsnischen befinden sich je ein Ölgemälde, das jeweils die Form eines Rundbogenfensters hat und auf einem rechteckigen Sockel ruht. Rahmengestaltung und Malstil lassen auf eine Entstehung im 17. Jahrhundert oder 18. Jahrhundert schließen. Ob die Nischen erst in dieser Zeit entstanden sind oder eventuell früher einem anderen Zweck dienten, ist nicht bekannt.

Kruzifix

Das linke Ölgemälde zeigt eine imaginäre oder zumindest nicht identifizierbare Stadtansicht, über der sich der Himmel gerade durch allerlei Gewölk verdunkelt. In der Bildmitte ist ein Kruzifix als Vollplastik montiert. Das einfache Kreuz trägt den Leib von Jesus Christus, der am Kreuz gestorben ist und mit seinem Tod die Sünden der Welt hinweggenommen hat.

Hl. Florian

Das rechte Ölgemälde zeigt in Übergröße den heiligen Florian von Lorch, der Offizier in der römischen Armee und der Oberbefehlshaber einer Einheit zur Feuerbekämpfung war, wie er mit der rechten Hand einen Zuber voll Wasser über dem lodernden Vollbrand eines Gebäudes ausgießt und mit seiner linken Hand eine Fahnenstange hält. Im Bildhintergrund rechts erkennen wir die markante Kontur des Untersberges.

Bildergalerie

Quellen