Denkmalgeschützte Objekte in Kuchl

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kuchl nennt die Objekte unter Denkmalschutz in der Tennengauer Marktgemeinde Kuchl.

Liste

Bild Bezeichnung Adresse
Filialkirche hl. Georg
Filialkirche St. Georg am Georgenberg: Einschiffiger spätgotischer Bau mit Westturm. Zwei Vorgängerbauten, frühchristliche Kirche des hier vermuteten spätantiken Castells Cucullis und ottonischer Bau 10./11. Jahrhundert (Grabung 1966). Urkundlich erwähnt 1243. Turm 1682 neu erbaut. Georgenberg
Ölbergkapelle
Die offene barocke Ölbergkapelle Unterlangenberg mit einer Ölberggruppe trägt ein abgestuftes Dach. Unterlangenberg 42
Römer- oder Teufelsbrücke
Die Römerbrücke über den Bach Taugl wurde 1613 mit Nagelfluh-Quadern als Rundbogenbrücke erbaut. Sie verbindet die Gemeinden Kuchl und Bad Vigaun. Die Brücke ist in Verwendung, sie wurde 2008 baulich stabilisiert
Getreidekasten
Zweigeschoßiger Blockbaukasten aus dem Jahr 1666 bei Kellau 32
Kruzifix
Barock, 18. Jahrhundert, ursprünglich errichtet 1547 nach dem Marktbrand, 2001 erneuert (bisheriger Christus ist im Museum Kuchl) bei Markt 38
Totenkapelle
Totenkapelle: Im Süden des Friedhofes, erbaut 1790. Einfacher rechteckiger Bau mit abgewalmtem Satteldach und Giebelreiter mit barocken zweigeteiltem Helm. Im Norden und Süden je ein vierpassförmiges Fenster, zweijochig, kreuzgratgewölbt, mit barocken Stuckspiegeln. Altar mit Kruzifix und neugotischen Figuren der Hll. Rupert und Virgil.
Pfarrhof
Pfarrhof Kuchl: Ehemals Turm der Panicher. Im Kern um 1565, mehrfach umgebaut, dreigeschoßig mit Walmdach; breites spätgotisches Segmentbogenportal. Wandmalerei Maria mit Kind, Christus mit Wundmalen bez. Karl Weiser 1980. Im Erdgeschoß Flur mit Stichkappentonne. Portraitserie einiger Pfarrer von Kuchl, 17. und 18. Jahrhundert. Markt 1
Mesnerhaus
Mesnerhaus, zweigeschoßig mit Krüppelwalmdach, spätgotisch, Rundbogenportal und Fenstergewände abgefast Markt 3
Pfarrkirche hl. Maria und Pankraz
Die spätgotische Pfarrkirche hl. Maria und Pankraz im Südwesten des Ortes ist vom Friedhof umgeben. Das Langhaus der dreischiffigen Anlage geht in den gleich breiten Chor über. Die spätgotische Westempore erstreckt sich über das erste Joch aller drei Schiffe. Die ebenfalls spätgotische Krypta wurde Mitte des 19. Jahrhunderts freigelegt. Der untere Teil des Westturms stammt noch vom Anfang des 13. Jahrhunderts, der obere Teil ist barock. Im Innenraum ist die Kanzel mit 1520 bezeichnet; die Figuren des Hochaltars entstanden in der erste Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Ölbergkapelle
: Ölbergkapelle: Erbaut 1861. Neugotischer rechteckiger Bau mit Satteldach. Innenraum zweijochiges Kreuzgewölbe auf Konsole. Ausstattung aus der Erbauungszeit. Wandmalerei von Josef Rattensperger, Ölberggruppe

Quelle


Denkmalgeschützte Objekte im Tennengau