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Ortsbild
Kuchl
Karte
Karte 5431.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Hallein (HA)
Fläche: 46,9 km²
Geografische Koordinaten: 47° 48' N, 13° 02' O
Höhe: 468 m ü. A.
Einwohner: 7 372 (1. Jänner 2020)[1]
Postleitzahl: 5431
Vorwahl: 0 62 44
Gemeindekennziffer: 5 02 07
Gliederung Gemeindegebiet: fünf Katastralgemeinden
Gemeindeamt: Hofrat-Lienbacher-Straße 172
5431 Kuchl
Offizielle Website: www.kuchl.net
Karten der Marktgemeinde:


weitere Karten von Kuchl

Politik
Bürgermeister: Thomas Freylinger (ÖVP)
Gemeinderat (2019): 25 Mitglieder: 15 ÖVP,
3 GRÜNE,
6 SPÖ,
1 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 1 883
1880 1 866
1890 1 906
1900 1 976
1910 2 253
1923 2 336
1934 2 597
1939 2 538
1951 3 079
1961 3 525
1971 4 467
1981 5 261
1991 5 926
2001 6 431
2011 6 808
2020 7 480
Kuchl, Ortsbild mit Göllstock.
Pfarrkirche
Kuchl, Panoramabild mit Göllstock, Roßfeld und Untersberg und das sich breit öffnende Salzachtal.
Kuchl, von Hochreit.
Kuchl vom Roßfeld.
Kuchl, Marktstraße gegen Göllstock.
Blick auf Gasteig, Gemeinde Kuchl, Ansicht vom Roßfeld .

Kuchl ist eine Marktgemeinde im Salzachtal im mittleren westlichen Tennengau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Kuchl liegt im Salzachtal nördlich von Golling an der Salzach, südlich von Hallein und östlich des Göllstocks. Die höchste Erhebung in der Umgebung ist der Hohe Göll mit 2 522 m ü. A. im Göllstock.

Etwas mehr als ein Drittel des Gemeindegebiets befindet sich in den Niederungen des Salzachtales am östlichen Salzachufer. Dieser Gemeindeteil reicht im Süden bis fast an das Gemeindezentrum von Golling an der Salzach heran. Gut zwei Drittel des Gemeindegebietes hingegen besteht überwiegend aus Wäldern und den Gebirgszügen des Göllstocks.

In der Ortschaft Gasteig befindet sich das Weißenbachtal mit dem Naturpark Kühschwalb.

Gewässer

Bäche und Flüsse

Linke Salzachseite:

Rechte Salzachseite:

See

Berge

Hinteres Freieck (2 308 m ü. A.), Gruberhorn (2 230 m ü. A.), Vorderes Freieck (2 142 m ü. A.), Schönbachkopf (1 870 m ü. A.) und das Roßfeld (1 539 m ü. A).

Pässe

Im Westen des Gemeindegebiets führt ein Wanderweg über den Eckersattel (1 413 m ü. A.) ins Berchtesgadener Land.

Schutzhütte

Gemeindegliederung

Die Marktgemeinde Kuchl umfasst fünf Katastralgemeinden Georgenberg, Jadorf, Kellau, Kuchl und Weissenbach. Sie gliedert sich in acht Ortschaften:

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2020 angegeben.[2]

Nachbargemeinden

Hallein, Bad Vigaun, St. Koloman, Scheffau am Tennengebirge, Golling an der Salzach sowie an Schönau am Königssee in Bayern in Deutschland; hier gibt es auch ein gemeindefreies Gebiet zwischen Schönau und Berchtesgaden;

Religionen

Die Pfarre Kuchl war lange Mutterpfarre für die heute selbständigen Nachbarn. Die Pfarrkirche ist die Pfarrkirche hl. Maria und Pankraz, am Georgenberg steht die Filialkirche St. Georg.

Siehe auch die Liste der Pfarrer der Pfarre Kuchl sowie Kapellen und Kirchen in Kuchl.

Geschichte

Steinzeitfunde am Georgenberg und Funde von Bronzesicheln vom Penzenbichl belegen eine frühe Besiedlung der Region.

In der Römerzeit als Cucullae oder Cucullis war Kuchl eine Poststation an der Römerstraße Virunum (bei Maria Saal in Kärnten) – Iuvavum, die in der Tabula Peutingeriana, einer römischen Straßenkarte, verzeichnet ist. Der Name steht vielleicht zu lateinisch cucullus‚ Spitzmütze, Gugel‘, auch ‚spitzer Berg‘. Bekannt ist Kuchl auch durch die Vita Sancti Severini mit dem dort beschriebenen Kerzenwunder des heiligen Severin (5. Jahrhundert).

Die enge Mischung der romanischen (Kuchl), slawischen (Golling) und germanischen Ortsnamen zeigt die wohl weitgehend friedliche Siedlungskontinuität vom Abzug der Römer im 5. Jahrhundert über Ansiedlung der Alpenslawen bis zur Missionierung durch den irischen Mönch und Bischof Rupert und die baiuwarische Landnahme ab 700.

997 führte ein Tauschvertrag des Kuchler Dienstmannes Gezo mit dem Erzbischof Hartwig zur Errichtung einer Mutterpfarre in Kuchl und schließlich zur Einrichtung einer Grafschaft samt Landgericht, das bis Mitte des 15. Jahrhunderts existierte. Gegen 1380 erfolgte die Erhebung Kuchls zum Bannmarkt[3]. 1850 wurde aus den Steuergemeinden Kuchl, Georgenberg, Kellau, Unterlangenberg und Weißenbach die politische Marktgemeinde Kuchl gebildet.

Für kurze Zeit war Joseph Mohr, Schöpfer des Textes vom Lied Stille Nacht! Heilige Nacht!‎, in Kuchl war er als Koadjutor 18191820 tätig.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Museen

Museum Kuchl, Markt 24C

Musik

Frauenchor, Kirchenchor, Männerchor, Musikkapelle Kuchl, Ringlsingers

Naturdenkmäler

Parks

Vereine

Kuchl ist ein Ort, in dem ein besonderer Gemeinschaftssinn besteht. Insgesamt sind in Kuchl ca. 80 Vereine vorhanden.

Sportvereine

Volkskulturvereine

Heimatverein Kuchl, Schützenkorps Kuchl, Reit- und Schnalzergruppe Kuchl, Kopftuchgruppe Tennengau, Kuchler Rauhnachtsperchten, Trachtenfrauen Kuchl

Sonstige Vereine

Kleingartenverein Fendlaugut, Werbegemeinschaft Kuchl,

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

 
Gewerbegebiet Brennhoflehen am ehemaligen Brennhoflehen in Kuchl, Ansicht vom Roßfeld

Verkehr

In Kuchl gibt es zwei Haltestellen der Österreichischen Bundesbahnen (Kuchl und Kuchl-Garnei), die hauptsächlich von der S-Bahn-Linie S3 bedient werden. Die Tauernautobahn A10 und die Salzachtal Straße (B 159) führen von Nord nach Süd durch das Gemeindegebiet.

Im Gewerbegebiet Brennhoflehen hat sich ein Marktzentrum entwickelt.

Ansässige Unternehmen

Öffentliche Einrichtungen

Rettungsorganisationen

Bildung

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2019 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister

Hauptartikel Bürgermeister der Marktgemeinde Kuchl

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbecher

Hauptartikel Ehrenbecher der Marktgemeinde Kuchl

Ehrenring

Hauptartikel Ehrenring der Marktgemeinde Kuchl

Ehrenbürger

Hauptartikel Ehrenbürger der Marktgemeinde Kuchl

Wappen

Nachdem der Ort Kuchl im 14. Jahrhundert durch Erzbischof Pilgrim das Marktrecht verliehen wurde, erscheint er auf den folgenden Landtafeln des Fürsterzbistums Salzburg mit Wappen. Das am 26. Juli 1930 durch die Salzburger Landesregierung erneut verliehene Wappen erinnert an die ritterliche Familie der Kuchler. Er wird wie folgt beschrieben:

In Blau auf grünem Boden ein nach rechts springender naturfarbener Hirsch.

Gemeindepartnerschaften

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Marktgemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der Marktgemeinde Kuchl
  Bilder von Personen aus Kuchl – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Bilder

  Kuchl – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Aktuelle Nachrichten

Weblinks

Quellen