Institut für musikalische Grundlagenforschung

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Das Institut für musikalische Grundlagenforschung (später Richter Herf-Institut) wurde 1972 von Franz Richter-Herf und Rudolf Maedel an der Hochschule Mozarteum gegründet.

Allgemeines

In der Forschung des Instituts werden vor allem die Fähigkeit des menschliches Ohres, musikalische Töne aufzunehmen und zu verarbeiten beleuchet. Auch der Thematik der Mikrotöne wird - vor allem auch in Anbetracht der beiden Institutsgründer - eine große Bedeutung zugemessen. Forschungsschwerpunkte sind also Tonhöhenwahrnehmung, Möglichkeiten und Grenzen der Intonationsgenauigkeit auf Instrumenten der Gegenwart, Entwicklung neuer Wege des Tonsatzes durch die systematische Verwendung von ekmelischen (außerhalb der Hörgewohnheit des westlichen Hörers liegenden) Tonstufen.

Von 1985 bis 1993 veranstaltete das Institut im Zweijahresrhythmus das Symposium Mikrotöne. 1989 wurde Horst-Peter Hesse zum Institutsleiter bestellt, der Musiktheoretiker benannte das Institut während seiner bis 2003 dauernden Amtszeit in "Richter Herf-Institut" um. Heute heißt die Abteilung der Universität Mozarteum wieder Institut für musikalische Grundlagenforschung.

Quellen

  • Ekmelische Musik [1]
  • Institutshomepage [2]