K.u.k. Skiwerkstätte

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Die K.u.k. Skiwerkstätte des Militärkommandos Innsbruck war eine militärische Fertigung in Salzburg.

Geschichte

Nahe der Erzherzog-Ludwig-Viktor-Brücke in Salzburg-Lehen, in der Franz Josef Kaserne, wurde 1905 die K.u.k. Skiwerkstätte errichtet. Sie war dem Militärkommando Innsbruck unterstellt, der Leiter Oberst Georg Bilgeri war. Noch im Gründungsjahr der Skiwerkstätte wurde sie bereits verlegt und zwar nach Itzling an die Bahnhofstraße. Bilgeri, der 1902 mit einem Bataillon Kaiserjäger aus Tirol nach Salzburg verlegt wurde, wirkte entscheidend an der Verbreitung des Skilaufs mit.

Bald schon konnte man mit der Salzburger Produktion von Skier und Ausrüstungsgegenstände (Skistöcke usw.) rund um das Skifahren die gesamte Monarchie versorgen. Weiters wurden Uniformen für den alpinen Bereich gefertigt. Die Quelle vermutet, dass es die erste Firma dieser Art in Österreich gewesen war. Auch gab es Zweigstellen in Grödig und in Freistadt in Oberösterreich.

Gefertigt wurden so genannte ärarische Skier. Für den Winter 1906/07 wurde die bereits die gesamte Ausrüstung für 1.400 Mann in Salzburg produziert.

Quelle

  • Gnigl in alten Ansichten, Band 2, Peter Walder-Gottsbacher, 2002, Europäische Bibliothek, Zaltbommel, Niederlande