Karin Rehn-Kaufmann

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Karin Rehn-Kaufmann

Karin Rehn-Kaufmann (* 7. Dezember 1957 in Freiburg, Deutschland) ist Chefin der Leica-Galerie in Salzburg.

Vorgestellt

Sie hängt die Fotografie wieder an die Wand, mit der sie minutenlang für den SN-Fotografen posiert hat. Nicht eine Spur von Ungeduld hat Karin Rehn-Kaufmann dabei gezeigt und unentwegt in die Kamera gelächelt. Sie schätze dieses Bemühen um das beste Bild, sagt die gebürtige Freiburgerin.

Das verwundert nicht. Ist sie doch Chefin der Leica-Galerie (Gaisbergstraße 12 - bis Februar 2015 am Mirabellplatz) in Salzburg. Mit ihrem Ausstellungsprogramm sorgt sie seit der Eröffnung im März 2008 für Schlagzeilen. Der Auftakt war eine Karajan-Bilderserie von Altmeister Erich Lessing, bis 10. Jänner 2009 lief "Kleine Ewigkeiten" von Donata Wenders. "Wir wollen das Spektrum dessen zeigen, was Fotografie sein kann", sagt Karin Rehn-Kaufmann. Für sie sei es ein neues Feld, das es zu erobern gelte. Ihren Zugang zu den Leica-Fotografen beschreibt sie als sehr persönlichen.

Sie ist so begeisterungsfähig. Das sagt Anna Maria Koppenwallner über ihre Freundin. Die Kunsthistorikerin leitet mit Rehn-Kaufmann die Leica-Galerie. "Wie andere die Welt erleben, das interessiert sie."

Wir sind umgeben von Donata Wenders schwarz-weißen Blicken auf die Welt. Bunt hingegen wirkt Rehn-Kaufmanns Leben. Nach ihrer Bewegungskunst-Ausbildung tourte sie mit einem Bühnenensemble fünf Jahre um die Welt. "Für eine gewisse Zeit war es schön zu reisen, ich lernte aber auch den harten Alltag von Bühnendarstellern kennen." Auch neben den drei Kindern war sie als Eurythmistin tätig, an einer Waldorfschule, an Kindergärten und Volkshochschulen.

Mit dem Umzug der Familie nach Salzburg vor fünfeinhalb Jahren hat sich Rehn-Kaufmann neu orientiert. Sie arbeitet in der ACM-Projektentwicklung GmbH ihres Mannes mit. Die Gesellschaft ist Mehrheitseigentümerin der Leica Camera AG, Andreas Kaufmann Vorstandsvorsitzender.

Leidenschaftlich wird Karin Rehn-Kaufmann, wenn sie von ihrem Zirkusprojekt "SaWaZi" an der Rudolf-Steiner-Schule in Salzburg spricht. Dahinter stehe der Wunsch für Kinder, sich durch das Trainieren in ihrem Körper wohl zu fühlen, auch die Grenzen zu erproben. Sie selbst kann den Handstand, das Rad schlagen, jonglieren.

Die verschiedenen Aufgaben so gut wie möglich zu machen, das beschäftigt Rehn-Kaufmann zurzeit. "Wichtig ist mir, im entscheidenden Moment das Beste zu geben."

Quelle

  • Salzburger Nachrichten (Daniele Pabinger)