Karoline Brandauer

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Karoline Brandauer (* 16. März 1925 in Adnet; † 15. März 1989 in Oberndorf bei Salzburg) war eine Salzburger Dichterin.

Leben

In ärmlichen Verhältnissen geboren, wuchs Karoline Brandauer bei ihren Zieheltern in Oberndorf auf.

Sie war als Verwaltungsbedienstete im Oberndorfer Gemeindeamt tätig, sodass Bürgermeister Hans Maier ihr dort auch eine Wohnung zur Verfügung stellte; von den Leuten wurde sie „Gemeinde-Linerl“ genannt.

Im Jahr 1969 erlitt Karoline Brandauer, erst 39-jährig, eine Gehirnblutung, die eine teilweise Lähmung zur Folge hatte. So musste sie die Berufstätigkeit aufgeben.

Neben und – wenngleich mit großer Anstrengung – auch nach ihrer Berufstätigkeit war sie dichterisch tätig.

Am Vorabend ihres 64. Geburtstages starb sie an den Folgen eines weiteren Schlaganfalls.

Werk

1969 erschien Brandauers Lyrikband „Vor einem Haselzweig“, (2. Auflage 1984).

Eines ihrer bekanntesten Gedichte ist das oft bei Stille-Nacht-Feiern rezitierte: 24. 12. 1818 (Zur Entstehung des Liedes „Stille Nacht“).

Ehrungen und Gedenken

1957 erhielt Brandauer den Georg-Trakl-Anerkennungspreis des Landes Salzburg.

Im Jahr 2005 wurde seitens der Stadtgemeinde Oberndorf der vor dem Rathaus befindliche Park nach ihr benannt und von Bürgermeister Peter Schröder gegenüber dem Rathaus eine Gedenktafel enthüllt.

Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof der Stadt Oberndorf und wird im Auftrag der Stadtgemeinde sorgsam gepflegt.

Quellen