Kimmerkapelle

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Kimmerkapelle ist eine Kapelle in der Ortschaft Untereching der Flachgauer Gemeinde St. Georgen bei Salzburg.

Geschichte

Die Kapelle wurde anstelle eines alten Holzkreuzes von Josef und Juliana Gietzinger 1853 erbaut. Der Altar wurde von Georg Gietzinger erbaut und gestaltet und am 1. Mai 1893 fertiggestellt.

Beschreibung

Die Kimmerkapelle ist ein gemauerter Rechteckbau (5,2 mal 3,3 Meter) mit dreiseitigem Schluss. Der Altarraum ist unter einer Kuppel und mit einem Blechdach gedeckt. Den Dachturm krönen eine vergoldete Kugel und ein griechisches Kreuz. An der Eingangsfassade finden sich Stuckelemente und Putzbänder. Über der rundbogigen Tür befindet sich ein Rundfenster und im geschweiften Giebel ein goldfarbenes 'Auge Gottes'. Am Giebel links und rechts befindet sich je ein steinerner Engel und in der Mitte ein lateinisches Kreuz aus Beton.

An der Decke des Altarraumes sieht man goldfarbene Sterne. In der Nische des geschnitzten und farbig bemalten Altaraufsatzes mit beidseitig je zwei Säulen und Kapitellen ist Gottvater mit seinem gekreuzigten Sohn figürlich dargestellt. Zwischen zwei kleinen Säulchen befindet sich eine Art Tabernakel mit Kruzifix. Von der Deckenmitte hängt eine Lampe.

Neben der Kapelle steht auf dem Grundstücksstreifen noch eine Gruppe von Linden, deren ältester Baum 70 Jahre alt sein könnte.

Quelle

Marterl.at