Kolbenente

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Kolbenentenerpel im Prachtkleid als Durchzügler auf dem Zeller See

Die Kolbenente (Netta rufina) zählt zu den Tauchenten (Aythya, Somateria), einer Tribus der Familie der Entenvögel (Anatidae).

Beschreibung

Die Kolbenente beeindruckt durch ihre Kopfform, der sie auch ihren Namen verdankt, und durch die auffallende Färbung, vor allem des korallenroten Schnabels des Erpels im Prachtkleid. Sie ist recht groß und hat einen langen und massigen Körper.

Herkunft und Überwinterung

Die Kolbenente stammt ursprünglich von asiatischen Steppenseen und breitete sich von dort nach Mittel- und Westeuropa aus. Die Kolbenente überwintert im westlichen Mittelmeer und ist im Bundesland Salzburg ein seltener und unregelmäßiger Durchzügler.

Brutnachweis und Brutzeitbeobachtung

Der bisher erste und einzige Brutnachweis gelang am Wolfgangsee im Jahr 1998. Brutzeitbeobachtungen gab es am Zeller See (Pinzgau) und in Siggerwiesen. In Österreich wurde sie erstmals 1945 im Bodenseegebiet beobachtet und hält sich seit den 1970er]-Jahren auch auf den Innstauseen auf. Auch auf den Lacken im burgenländischen Seewinkel ist sie ein gerne beobachteter Entenvogel.

Quellen