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Marienbrunnen (Stadt Salzburg)

Marienbrunnen am Anton-Neumayr-Platz

Der Marienbrunnen ist ein Brunnen in der Altstadt von Salzburg und zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Marienbrunnen wurde 1692 in den Gstätten im Auftrag von Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein errichtet. Die an der Steilwand des Mönchsberges entlangführende Gstättengasse - ihr Name leitet sich von Gestade (Gstätten) ab - war damals eine verkehrsreiche Ausfallsstraße nach Westen. Infolge der Katastrophe vom 16. Juli 1669, bei der ein Bergsturz viele Häuser an der Gstättengasse zerstörte und 220 Menschen getötet hatte, wurde das Viertel noch unwirtlicher. Etwa zehn Jahre dauerten die Aufräumungsarbeiten und der Wiederaufbau der Häuser. Daher veranlasste der Fürsterzbischof die Stadt dazu, das "Grainerische Gärtl" samt dazugehörigen Anwesen zu kaufen und es niederreißen zu lassen.

Auf diese Weise entstand zwischen Gstättengasse und Griesgasse ein kleiner Platz. Dieser neu geschaffene Platz sollte mit dem Marienbrunnen ein würdiges Aussehen erhalten.

Beschreibung

Der Brunnen, über dessen sechseckigem Becken - auf einer Säule stehend - sich die Gestalt der Gottesmutter erhebt, ist eine einfachere Ausführung des Stadtbrunnens am Alten Markt. Die Figur der Madonna, die mit sanfter Lieblichkeit das Kind auf dem rechten Arm trägt, wurde 1692 vom Bildhauer Hans Schwäbel aus Marmor gemeißelt. Ein niedriges Spiralgitter umrandet den Brunnen und gibt ihm einen edlen Abschluss.

Bildergalerie

Quelle