Maximilian Tischler junior

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Mag. Dr. iur. Maximilian Max Tischler junior (* 17. März 1963) ist Magistratsdirektor der Landeshauptstadt Salzburg.

Karriere

Max Tischler studierte Jus und stieß nach seinem Gerichtsjahr als politischer Sekretär der damaligen Salzburger ÖVP-Spitzenmänner Bürgermeister Dr. Josef Dechant – von 1992 bis 1999 war er Büroleiter des Bürgermeisters und Vizebürgermeister Karl Gollegger, ab März 2005 an der Seite von Harald Preuner stellvertretender ÖVP-Stadtparteiobmann. Anschließend wurde er im Magistrat Leiter des Umweltamts und der (zur Baudirektion gehörenden) Gebäudeverwaltung. Im Juli 2008 wurde er vom Gemeinderat gegen die Stimmen der Bürgerliste zum Leiter des Kontrollamtes (Kontrollamtsdirektor), am 7. Juli 2021 ebenfalls vom Gemeinderat (dafür: ÖVP, SPÖ, FPÖ und NEOS, dagegen: Grüne) zum Magistratsdirektor der Landeshauptstadt bestellt.

Max Tischler – der Mann, der Salzburgs SPÖ zur Weißglut bringt (Juli 2018)

Viele Stadtpolitiker haben sich schon über Max Tischler geärgert. Die Prüfberichte „seines“ Kontrollamtes sorgen immer wieder für Zündstoff. Dass der Beamte weiß, wo er die heiklen Dinge suchen muss, verdankt er nicht zuletzt seinem (parteipolitischen) Lebenslauf.

Max Tischler steht im Mittelpunkt der Kritik der SPÖ. Seit zehn Jahren ist der 55-Jährige (2018) Chef des Kontrollamts. In dieser Zeit sind etliche Prüfberichte erschienen, die in der Stadtpolitik für Zoff sorgten – zuletzt etwa die Swap-Berichte und die Feststellung, dass der Gemeinderat nicht korrekt über die Finanzgeschäfte informiert worden war. Auch die ASKÖ beziehungsweise den ASV Itzling hat das Kontrollamt überprüft – mit weitreichenden Konsequenzen. Die festgestellten Malversationen waren Grundlage für einen Strafprozess.

Tischler ist der schwarzen Reichshälfte zuzuordnen. Schon sein Vater war Beamter, ein Hofrat beim Land.

Max Tischler studierte Jus und stieß nach seinem Gerichtsjahr als Sekretär zu ÖVP-Vizebürgermeister Josef Dechant. Von 1992 bis 1999 war er Büroleiter des Bürgermeisters, später stellvertretender ÖVP-Stadtparteiobmann, anschließend Leiter des Umweltamts und Leiter der städtischen Gebäudeverwaltung. Er kennt die Verwaltung und die Arbeit in einem Bürgermeisterbüro gleichermaßen. Insofern weiß er in seiner jetzigen Position vielleicht zu gut, wo er bei heiklen Prüfungen nachgraben muss. „Geärgert“ hat sich von den politischen Fraktionen jede schon einmal über ihn – je nachdem, wen die Kritik in den Prüfberichten gerade traf. „Vor einem Jahr hat mich die Bürgerliste noch kritisiert, dass ich zu Schaden-freundlich wäre. Dabei kritisieren wir ja nicht. Wir stellen nur dar. Das reicht schon“, meint der Beamte.

Privat

Privat war Tischler 20 Jahre lang mit der Geschäftsführerin des Roten Kreuzes, Sabine Kornberger-Scheuch, liiert. Zu beider ersten Begegnung war es gekommen, als er im Jahr 2002 ihren Wagen touchiert hatte. Das Paar hat zwei Kinder.

Kornberger-Scheuch nahm sich seit Februar 2021 eine nicht näher definierte "Auszeit" in Namibia in Afrika mit ihrem Sohn.

20 Jahre nach der ersten Begegnung gaben Tischler und Kornberger-Scheuch einander am 28. Juli 2022 das Ja-Wort. Die Trauung fand im Marmorsaal des Schlosses Mirabell im engsten Familienkreis statt. Die Ehefrau nahm den Familiennamen „Tischler“ an. Die Hochzeitsreise führte nach Marokko.[1]

Quellen

Einzelnachweis

Zeitfolge
Vorgängerin

Christine Fuchs

Magistratsdirektor der Stadt Salzburg
seit 2021
Nachfolger


Zeitfolge