Pfarre Zederhaus

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Die Pfarre Zederhaus ist eine katholische Pfarre in der Lungauer Gemeinde Zederhaus.

Geschichte

Von einer Hube zur hiesigen Kirche zu Ehren Johannes des Täufers findet 1428 erstmals Erwähnung. 1429 wird dann von drei Heiligen Messen um Weihnachten herum berichtet, die im heutigen Gebiet der Pfarre gelesen wurden. Aus einem Dokument vom 11. November 1145 geht hervor, dass die Weißpriacher mit Hilfe der Nachbarschaft die Kirche in Zederhaus errichtet hatten.

Am 19. Juli 1672 wird per Dekret der erste Vikar ernannt, am 11. August 1789 erfolgt die Dekretierung jene eines eigenen Gottesackers[1] und am 9. Jänner 1813 unterzeichnet König Maximilian I. Joseph von Bayern das Kirchen-Organisations-Dekret für den Lungau, das unter anderem Ramingstein und Pfarre Zederhaus zur selbständigen Pfarre macht.

Hauptartikel: Pfarrer von Zederhaus

Wallfahrt 2013

Anlässlich des 200jährigen Bestehens der Pfarre gingen am 2. Juli 2013 über 200 Wallfahrer auf eine Wallfahrt von Hüttschlag nach Zederhaus.

Die Idee zu dieser Wallfahrt entstand 2008. Man erinnerte sich daran, wie früher die Zederhauser den Übergang über das Haselloch in den Pongau benutzt hatten. Sie wanderten so zu ihren Arbeitgebern nach Hüttschlag, Großarl und Gastein. Beispielsweise war der Schneidermeister Josef Moser in Hüttschlag auf der Stör. Auch viele Wäscherinnen wanderten weiter über die Toferscharte ins Gasteinertal, um dort ihr Brot zu verdienen, nachdem im 19. Jahrhundert der Kurfremdenverkehr eingesetzt hatte.

Bei der Wallfahrt 2013 hielt Pfarrprovisor Peter Schwaiger am Haselloch eine Andacht und den Abschluss bildete eine Andacht in der Pfarrkirche Zederhaus.

Quellen

Fußnote

  1. nach Benedikt Pillwein, siehe Quelle