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Weißpriach

Ortsbild
Weisspriachtal Herlinde.jpg
Karte
Karte 5571.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Tamsweg (TA)
Fläche: 80,20 km²
Geografische Koordinaten: 47° 10' N, 13° 42' O
Höhe: 1 099 m ü. A.
Einwohner: 306 (1. Jänner 2018)
Postleitzahl(en): 5571
Vorwahl: 0 64 73
Gemeindekennziffer: 50 514
Gliederung Gemeindegebiet: 1 Katastralgemeinde
Geografische Karte der Gemeinde
Gemeindeamt: 5571 Weißpriach 16
Offizielle Website: www.weisspriach.at
Politik
Bürgermeister: Peter Bogensperger (ÖVP)
Gemeinderat (2019): 9 Mitglieder: 4 ÖVP,
2 SPÖ,
3 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 303
1880 282
1890 259
1900 259
1910 273
1923 250
1934 252
1939 265
1951 280
1961 278
1971 310
1981 332
1991 338
2001 335
2011 318
2018 306
Das alte Mesnerhaus

Weißpriach ist eine Gemeinde und eine Katastralgemeinde im Lungau nordwestlich des Bezirkshauptortes Tamsweg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Ortschaft Weißpriach liegt südlich des Hauptkammes der Schladminger Tauern im Tal der Lonka (auch Longa genannt). Diese mündet in die Lungauer Taurach, einen Nebenfluss der Mur.

Im Gemeindegebiet befinden sich mehrere Bergseen, u. a. der Tiefenbachsee und der Wirpitschsee.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet entspricht dem Ortsgebiet und umfasst die gleichnamige Katastralgemeinde Weißpriach.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Tweng, Mauterndorf und Mariapfarr im Lungau, die Pongauer Gemeinden Untertauern und Forstau im Norden und das bereits in der Steiermark gelegene Haus im Ennstal[1] im Nordosten.

Geschichte

Das Gebiet um Weißpriach gehörte zu den großen Landschenkungen König Heinrichs II. an das Salzburger Domkapitel. Aus dem seit 1272 erwähnten ritterlichen Geschlecht der Herren von Weißpriach stammte Erzbischof Burkhard II. von Weißpriach (1461-1466).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Bergbau Zinkwand

Bereits im 7. und 8. Jahrhundert suchten die Römer und Kelten im Weißpriachtal am Fuße der Zinkwand nach Edelmetallen. Der erste urkundliche Nachweis stammt aus dem Jahre 1287. Das Bergwerk wurde ca. 1790 aufgelöst.

Heute können noch verschiedene Überreste, wie ein steingemauerter Gang und die Ruine einer Brunnenstube sowie die der ehemaligen Knappenunterkünfte, besichtigt werden.

Musik

  • Sängergruppe
  • Longa-Musi

Bauwerke

Fuchshof-Kasten
Dorfer-Kasten
Brechelbad Weißpriach: Die Brechlhütte im Sonndörfl erinnert an den Arbeitsaufwand, mit dem früher Leinen hergestellt wurde.
Filialkirche hl. Rupert: die Kirche ist die ehemalige Burgkapelle der Weißpriacher Ritter. Es ist eine der ältesten Kirchen im Bundesland Salzburg. Sie gehört zur Pfarre Mariapfarr.

weitere Bauwerke

Das alte Mesnerhaus neben der Kirche wurde im Jahre 1300 erstmals urkundlich erwähnt.

Die Seekreuzkapelle war ein "Wegheiligtum" an der alten Tauernstraße. Die versteckte Kultstätte befindet sich in Hinterweißpriach.

 
Kapelle am Wirpitschsee

Kapelle am Wirpitschsee

Naturdenkmäler

Kalte Bründl

Das Kalte Bründl ist eine alte Quelle im Wald.

Schneefichte

Die Schneefichte im Hinterweißpriachtal befindet sich auf der Schlickenalm. Sie gleicht einer Zypresse und wird auch Spitzfichte genannt. Die Schneefichte ist eine besondere Schöpfung der Natur und ist nur sehr selten in dieser reinrassigen Form anzutreffen.

Landschaftsschutzgebiet Lonka Mäander

Hauptartikel: Landschaftsschutzgebiet Lonka Mäander

Die Landschaftsschutzgebiete Lonka Mäander Nord und Lonka Mäander Süd erstrecken sich über die Gemeinden Weißpriach und Mariapfarr. Sie umfassen die Lonka und die angrenzenden Überschwemmungsgebiete zwischen Bruggarn und der nächsten Brücke der parallel zur Lonka verlaufenden L 224 - Weißpriacher Landesstraße in Richtung Hinterweißpriach.

Sport

  • Fischen an der Lonka
  • Reiten auf Islandpferden
  • Ausgangspunkt für Wander- und Bergtouren
  • Im Winter Wintersportmöglichkeiten am Faningberg

Vereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung besteht aus 9 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2004 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Weißpriach

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Weißpriach

Wappen

Am 30. November 1970 wurde der Gemeinde Weißpriach durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

In gespaltenem Schild rechts in Gold linkshin eine halbe und zwei ganze schwarze Spitzen; links ledig schwarz.

Das Wappen der Gemeinde ist an jenes der einstigen Herren von Weißpriach angelehnt.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde Weißpriach

Bilder

  Weißpriach – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. siehe Ennstalwiki → enns:Haus im Ennstal


Gemeinden im Lungau
TennengauSalzburgFlachgauPongauLungauPinzgau 

Marktgemeinden: MauterndorfSt. Michael im LungauTamsweg
Gemeinden: GöriachLessachMariapfarrMuhrRamingsteinSt. Andrä im LungauSt. Margarethen im LungauThomatalTwengUnternbergWeißpriachZederhaus