Schloss Altenau

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Das Wappen von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau in der Sala Terrena von Schloss Altenau
Schloss Altenau war der wesentlich kleinere Vorläufer von Schloss Mirabell in der Salzburger rechtsufrigen Altstadt.

Geschichte

Da es Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau nicht gelang, die Verbindung zu Salome Alt doch zu legalisieren, verhielt er sich aber sehr standesgemäß und ließ für Salome Alt nach 22-jährigem Konkubinat und 10 gemeinsamen Kindern 1606 außerhalb der Stadtmauern vor dem Bergstraßtor eine Sommerresidenz errichten, die er "Altenau“ nannte.

Das Landschloss jenseits der Salzach ließ Wolf Dietrich mit herrlichen Gartenanlagen ausstatten. Nach dem Tode Wolf Dietrichs wurde Schloss Altenau von seinem Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems umgebaut und in Schloss Mirabell umbenannt.

Oft wird behauptet, dass vom Schloss Altenau "kaum ein Stein mehr zu finden" sei. Tatsächlich aber ist der Keller fast unverändert in der Südhälfte des Gartentraktes von Schloss Mirabell erhalten. Wahrscheinlich gehören auch alle aufgehenden Hauptmauern und zahlreiche Trennmauern dieses Bereiches der ältesten Bauphase an, da dieser beim Umbau von Lukas von Hildebrandt nachweislich in den Neubau einbezogen worden ist. Somit lassen sich Dimensionen und Grundriss des ursprünglichen Adelssitzes recht gut abschätzen.

Schloss Altenau hatte aber nur eine geringe Größe. Es befand sich in einem Teil in der südlichen Ecke des Mirabellschlosses nächst dem heutigen Rosengarten. Seine Ausmaße lagen etwa bei 20 Meter im Quadrat. Die Bausubstanz dieses Schlösschens samt des alten Kellers ist aber unter dem Putz bis heute erhalten.

Quelle