Schlosserei Wieber

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Zunftzeichen, Schlosserei Wieber
Karte

Die Schlosserei Wieber ist ein traditionsreicher Schlossereibetrieb in der Getreidegasse der Salzburger Altstadt.

Geschichte

Erster Besitzer ist der 1389 erwähnte Schmied Ottl. 1414 war hier ein Bräuhaus eingerichtet. Seit 1415 wird hinter dem Eisentor im Gewölbe der Getreidegasse 28 Eisen geschmiedet.

1830 gab es vier Hausbesitzer und das Haus teilte sich in verschiedene Besitzer auf; der rückseitige Anbau wurde zur Hausnummer 28. Im 19. Jahrhundert waren hier zuerst ein Kutschenbetrieb, dann mehrere Schlossereien untergebracht. 1867 richtete im Haus Getreidegasse 28 Herr Caspar Hasenberg eine Fahrradwerkwerkstatt ein, in der er auch Hochräder herstellte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte das Haus auch das Delikatessengeschäft von Herbert Forsthuber, ehe es in den Besitz der Familie Wieber überging. [1]

Bis 2011 war Josef Wieber der Meister im diesem Handwerksbetrieb.

Die meisten Zunftzeichen in der Getreidegasse sind über die Werkbank der Schlosserei Wieber gegangen. Je nach Aufwand werden die edlen Stücke in einem Tag bis zu zwei Wochen restauriert oder gefertigt. Das schmiedeeisene Zunftzeichen, das bezeichnenderweise einen Schlüssel darstellt, stammt aus dem 17. Jahrhundert. [2]

Beschreibung

Seit 2011 ist Christian Wieber der Meister in der Schmiede und führt mit seiner Frau und vier Mitarbeitern den Betrieb in dritter Generation. 2016 erhielt die Schlosserei Wieber den Salzburger Handwerkspreis. [3]

Kontakt

Schlosserei Wieber; Schlosserei und Schlüsseldienst
Getreidegasse 28
5020 Salzburg
Telefon: (06 62) 84 54 10
E-Mail w.schlosserei@inode.at

Weblink

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle: G. Ammerer und J. Baumgartner: "Die Getreidegasse", Salzburg 2011, S. 194
  2. http://www.tourguide-salzburg.com/sehenswurdigkeiten/schlosserei-wieber
  3. www.handwerkspreis.at