Simon Geisler

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Simon Geisler, auch Geißler (* 27. Oktober 1868 in Gerlos; † 11. April 1931 in Krimml), war ein österreichischer Politiker der Christlichsozialen Partei (CSP), Gastwirt, Bauer und Bürgermeister von Krimml.

Leben

Simon Geisler wurde als Sohn des Scheurerbauern im Zillertal geboren und erhielt nach der Volksschule Privatunterricht. Später wurde er Gastwirt und Bauer am Hanlbauerngut in Krimml. 1906 erwarb Simon Geisler das Krimmler Tauernhaus und ließ es in seine heutige Form umbauen. Er ist der Urgroßvater von Friedl Geisler, dem heutigen Besitzer des Tauernhauses.

Als Bürgermeister ließ er das Elektrizitätswerk von Krimml errichten und baute Krimml zu einem Fremdenverkehrsort aus. Besonders am Herzen lagen ihm die Krimmler Wasserfälle, über die er wachte.

Geisler besaß ein Rednertalent und umfangreiche Fachkenntnisse. Seine große Liebe und sein unerschrockener Kampf galt insbesondere den Gebirgsbauern, deren unerhörte Not er tief erfasste. Für seinen unermüdlichen Einsatz für die Servitutsrechte und andere Angelegenheiten der bäuerlichen Bevölkerung wurde er im September 1928 von allen Landgemeinden des Oberpinzgaus und von Thumersbach zum Ehrenbürger ernannt.[1]

Geisler galt in seinen letzten Lebensjahren als rüstiger Mann, litt aber arg unter Gallensteinen. Dazu kam in den letzten Wochen seines Lebens eine schwere Bronchitis mit grippeartigen Erscheinungen. Gestorben war jedoch an einem Herzschlag. Er hinterließ seine Frau, zwei Töchter und vier Söhne.

Ämter

Quellen

Einzelnachweise

  1. Wartbichler, Hannes (Red.): Mittersill. Vom Markt zur Stadt. Stadtgemeinde Mittersill 2008.