Sonnbergalm

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Die Almgebäude der Sonnbergalm
Ausblick von der Sonnbergalm: auf das Salzachtal, auf den Eingang zum Stubachtal und auf die Hohen Tauern

Die Sonnbergalm (1 925 m ü. A.) ist eine Genossenschaftsalm, die für die Almwirtschaft genutzt und auf der ein Gastbetrieb angeboten wird.

Lage

Die Sonnbergalm, die auch Hochsonnbergalm genannt wird, befindet sich südlich des gleichnamigen Berggipfels (Sonnberg (Kitzbüheler Alpen) in den Glemmtaler Alpen im Gemeindegebiet von Uttendorf im Pinzgau. Sie ist über 180 ha groß und wird von einer Weidegenossenschaft betrieben, die im Sommer jeweils Almleute mit der Almwirtschaft und mit dem Gastbetrieb betraut.

Beschreibung

Das Wohngebäude der Sonnbergalm ist praktisch neu und bietet allen Wohnkomfort. Nach Anfrage sind während der sommerlichen Öffnungszeiten auch Übernachtungen von Einzelpersonen bis hin zu kleinen Gruppen (Lager) möglich. Vor dem Gebäude befindet sich eine sonnige Terrasse, die für den Gastbetrieb genutzt wird. Im Untergeschoß der Hütte wurde ein offen zugänglicher Notunterstandsraum eingebaut. An einem schönen warmen Sommertag auf der Sonnbergalm ist allerdings kaum vorstellbar, dass dieser gebraucht werden könnte. Aber in den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts ist der Halter der Sonnbergalm während eines Wettersturzes mitten im Sommer erfroren. Neben dem Wohngebäude befinden sich noch einige geräumige Wirtschaftsgebäude.

Erwähnenswertes

Die Sonnbergalm bietet einen wunderbaren Ausblick auf das Stubachtal und die Hohen Tauern und ist von Uttendorf über den Gasthof Liebenberg in ca. 2 ½ Stunden zu Fuß erreichbar. Störend ins Auge fällt der ziemlich unmittelbar hinter der Almhütte in den Himmel aufragende Mast der Hochspannungsleitung, die weithin sichtbar vom Salzachtal in das Glemmtal führt und hier die Pinzgauer Grasberge quert.

Quellen

  • Besuch der Alm
  • Andrea Jakober
  • Topografische Österreichische Karte, 1:25 000, 3220 – Ost Saalbach, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien 2009