Hauptmenü öffnen

Zweitausender

Zweitausender
Der Zweitausender, vom Fuße des Rossgruberkogel aufgenommen.
Zweitausender und Resterhöhe in der Bildmitte, Obere Trattenbachalm im Vordergrund, Hohe Tauern rechts, Salzachtal mittig und Pinzgauer Grasberge links im Hintergrund

Der Zweitausender ist ein Berg in den Kitzbüheler Alpen und bezieht seinen Namen wohl aus seiner Höhe, die mit 2 004 m ü. A. auf der Landkarte vermerkt ist.

Lage

Er liegt bereits auf Tiroler Gebiet. Aber wenn man ihn von der Resterhöhe aus kommend gemütlich begeht, hat man den Eindruck eines geschlossenen Wandergebietes und denkt gar nicht an dazwischen liegende politische Grenzen.

Südlich des Zweitausenders befinden sich die auf der Landesgrenze liegende Panoramaalm, eine groß dimensionierte Ski-Hütte mit Restaurantbetrieb, die auch im Sommer geöffnet hat, sowie die Leiten-Hochalm und die Leiten-Grundalm, beide bereits auf Salzburger Gebiet.

Östlich des Gipfels führt die Doppelsesselbahn Zweitausenderhöhe vorbei. Nördlich befinden sich die Innere Trattenbachalm und der Kleine Rettenstein, alle auf der Nordtiroler Seite.

Westlich des Zweitausenders befinden sich der Rossgruberkogel, das Stangenjoch und der Große Rettenstein. Über sie verläuft die Landesgrenze zwischen dem Bundesland Salzburg und dem Bundesland Tirol.

Beschreibung

Wie auch die nebenstehenden Bilder zeigen, ist der Zweitausender ein gemütlicher, rundlicher Geselle. Er beweist magische Anziehungskraft, die in seinem Namen begründet liegt, der auch weniger versierten Berggehern einen Gipfelsieg von mindestens 2 000 Höhenmetern verheißt. Darüber hinaus liegt sie in seiner leichten Begehbarkeit, dem als Fotomotiv verwendbaren Gipfelkreuz und in dem von ihm aus möglichen Ausblick und wird daher von kaum einem Vorbeikommenden „ausgelassen“.

An seinem Westabhang locken darüber hinaus zahlreiche Heidelbeersträucher, die Ende August mit Früchten beladen sind.

Quellen

  • Eigene Begehung von Christina Nöbauer
  • Topografische, Österreichische Karte, 1. 25 000, 3220 - West, Mittersill, Bundesamt für Eich und Vermessungswesen, Wien, 2009