Adolf Aschauer

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Adolf Adi Aschauer (* 7. Juni 1961) ist Mitarbeiter der Stadtgemeinde Hallein und ambitionierter Hobbyfotograf.

2019: Vorgestellt

Gemeindevertretungssitzungen, Florianifeiern, Modeschultermine, Theateraufführungen, Kindergartenfeste, Straßenfeste, Blasmusikkonzerte, Taufen und Hochzeiten von Freunden und Bekannten und mehr: Es gibt wenig Anlässe in Hallein, die Adi Aschauer noch nicht fotografisch festgehalten hat. „Mein Vater hat viel fotografiert und gefilmt und ich habe mitgemacht“, erinnert sich Aschauer, der vergangene Woche seinen 58. Geburtstag feierte.

Mit 14 Jahren bekam er seine erste Kamera geschenkt, von da an war nichts mehr vor seiner Linse sicher. „Es war eine Agfa, das weiß ich noch. Ich hab’ immer fotografiert, auf dem Fußballplatz, im Schullager, immer.“ Die Leidenschaft zum Beruf zu machen, war allerdings nie ein Thema für den gelernten Maschinenschlosser, der seit 1995 beim Wirtschaftshof der Stadtgemeinde tätig ist: „Das möchte ich auch nicht. Ich fotografiere das, was mir Spaß macht, nicht das, was ichmuss.“ Als Konkurrenz zu den Profifotografen mit Gewerbeschein sieht er sich nicht: „Es gibt so viele Veranstaltungen in und um Hallein, wenn ich da nicht fotografieren würde, wäre keiner da. Ich nehme da niemandem etwas weg und ich verlange ja auch kein Geld dafür.

Denn mittlerweile lässt er seine Fotos nicht wie früher die Dias im Schrank versauern, sondern stellt sie auf Nachfrage jedem zur Verfügung, der sie haben möchte, auch Medien wie den Tennengauer Nachrichten. „Vor ca. zehn Jahren habe ich angefangen, Sachen online zu stellen, dann haben auch Zeitungen die Fotos verwendet und irgendwann haben die Leute sogar dort angerufen und nach mir verlangt, weil sie dachten, ich arbeite fix dort“, lacht Aschauer, der seit 1995 verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat.

Das Einzige, was ihn fotografisch nicht interessiere, seien Landschaftsaufnahmen, meint Aschauer: „Da stehst du stundenlang nur da und spielst mit Filtern herum oder eben später in der Nachbearbeitung. Für mich muss sich etwas rühren auf dem Bild.“ Ironischerweise brachte ihn aber genau eine seiner seltenen Landschaftsaufnahmen auf die Titelseite der „Salzburger Nachrichten“, als er im Jänner 2017 die zugefrorene Salzach in Hallein ablichtete.

Quelle