Alpenbad in Unken

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Das Alpenbad in der Pinzgauer Gemeinde Unken im Saalachtal mit Freibecken, Hallenbad, Sauna und Restaurant wurde Mitte der 1970er-Jahre errichtet und war eine der schönsten Anlagen im Land.

Geschichte

Nach 45 Jahren hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Das Hallenbad ist schon seit 2019 geschlossen. Wegen Baumängeln und vor allem wegen der hohen Verluste. Die sinkende Besucherzahl und die hohen Heizkosten bescherten der Gemeinde jährliche Abgänge von über 100.000 Euro. Um beim Heizen zu sparen, war das Hallenbad in den letzten Jahren nur mehr im Sommer geöffnet. Eine Sanierung wäre nicht mehr wirtschaftlich gewesen. Die Gemeinde legte sich fest, dass es abgerissen und nicht mehr ersetzt wird. Die Konkurrenz durch Thermen und öffentlich zugängliche Wellness-Bereiche von Hotels ist zu groß.

Auch wenn es kein Hallenbad mehr geben wird, kann sich Unken freuen, dass das Freizeitzentrum ab 2022 neu gebaut wird. Das Land trägt über den Gemeindeausgleichsfonds ein Viertel der Kosten. Allein die erste Ausbaustufe des neuen Freizeitzentrums kostet vier Mill. Euro.

Einen Teil der Errichtungskosten sollen auch der zukünftige Pächter der Gastronomie mit 80 Sitzplätzen und der Betreiber der Physiotherapie mit zwei Therapieräumen tragen. Dies wird ihnen beim Pachtzins gegenverrechnet. Außerdem können sie bei der Planung und Gestaltung der Räumlichkeiten mitreden.

Für die Umsetzung sind drei Ausbaustufen geplant. Fix ist Stufe eins. Sie umfasst den Neubau des Freibads, der Gastronomie sowie der Räume für Physiotherapie und Yoga. Die Sauna wird saniert und die schon 2020 provisorisch erfolgte Umwandlung des Hallenbads in einen Veranstaltungsraum fortgesetzt. Dazu wurde ein Boden in das Bad gelegt. In Stufe zwei soll ein "Pinzgauer Badl" gebaut werden, das sich am traditionellen alpinen Bäderwissen orientiert. Stufe drei ist der Neubau des Veranstaltungssaals. Die Bauarbeiten erfolgen 2022. 2021 ist das Freibad, und sobald möglich auch die Sauna, noch geöffnet.

Quelle