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Ortsbild
Unken.jpg
Karte
Karte 5091.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Pinzgau (ZE)
Fläche: 108,84 km²
Geografische Koordinaten: 47° 37' N, 13° 46' O
Höhe: 563 m ü. A.
Einwohner: 1 949 (1. Jänner 2017)
Postleitzahl: 5091
Vorwahl: 0 65 89
Gemeindekennziffer: 50623
Gliederung Gemeindegebiet: 5 Ortschaften
Gemeindeamt: Niederland 147
5091 Unken
Offizielle Website: www.gemeinde-unken.at
Geografische Karte:
Politik
Bürgermeister: Hubert Lohfeyer (ÖVP)
Gemeinderat (2014): 17 Mitglieder: 6 ÖVP,
4 SPÖ,
7 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 (ANZAHL)
1880
1890
1900
1910
1923
1934
1939
1951
1961
1971
1981
1991
2001 1 956
2011 1 948
2015 1 925
Kriegerdenkmal in Unken
Ausblick in den Norden von Unken

Unken ist die nördlichste Gemeinde des Pinzgaus.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Unken liegt im Mitterpinzgau im unteren Saalachtal in den Salzburger Kalkvoralpen. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1 500 m ü. A. umgeben. Die Wälder reichen größtenteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der Saalach mit ihrem türkisgrünen Wasser.

Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche zum hl. Jakobus dem Älteren, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.

Unken besitzt eine große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und einem Hallenbad am Waldrand des Achbergs gelegen. Im Sommer ermöglicht ein Netz von Wanderwegen Erholung, von der Saalach auf etwa 500 m ü. A., durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns auf etwa 2 000 m ü. A. Im Winter bieten im 1 000 m ü. A. hoch gelegenen Heutal Lifte und Langlaufloipen Sportmöglichkeiten.

Seit 1993 ist der Durchzugsverkehr von Salzburg nach Zell am See bzw. Tirol in einen zwei Kilometer langen Achbergtunnel, der Umfahrung Bruckhäusl, verlegt.

Ortsgliederung

Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): Gföll (360), Niederland (860), Reith (200), Unken (371) und Unkenberg (165);

Nachbargemeinden

Im Norden und Osten grenzt die Gemeinde an Deutschland (Bayern), im Süden an die Salzburger Gemeinde Lofer und im Westen an die Nordtiroler Gemeinde Waidring.

Religionen

Neben der Pfarrkirche zum hl. Jakobus dem Älteren gibt es noch die Filialkirche St. Heinrich im Ortsteil Reith.

Geschichte

Hauptartikel: Unken (Geschichte)

Die Geschichte von Unken wird von Mag. Josef Leitinger, Obmann und Kustos der Unken Museen (Heimatmuseum Kalchofengut und Museum Festung Kniepass für Salzburgwiki aufgearbeitet.

In Oberrain bestand im 19. Jahrhundert das Bad Unken als Heilbad.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Der Museumsverein Festung Kniepass - Unken wurde 1969 gegründet und betreut zwei Museen: das Museum Heimathaus Kalchofengut und das Museum Festung Kniepass. Der Museumsverein gibt die Reihe "Kniepass - Schriften" heraus.

Bauwerke

Vereine

Brauchtum

  • Am Karsamstag findet das Schwammbrennen statt, ein Brauch, den es nur in Unken gibt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50 % pendeln zu ihrer Arbeitsstätte aus, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die Trette (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.

Bei knapp über 2 000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo. An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren 2008 mehr als 30 Unkener Damen und Herren.

Ansässige Unternehmen

Bildung

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Unken

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel Ehrenbürger der Gemeinde Unken

Wappen

Am 15. Mai 1970 wurde der Gemeinde Unken durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

Schrägrechtsgeteilter Schild; oben in Gold aus der Teilung ragend auf roter Quermauer ein roter Torbau mit zwei Blindfenstern; unten in Schwarz ein schrägrechtes goldenes Posthorn mit linksgerichtetem Mundstück, schwarzgoldener Umschnürung samt ebensolchen zwei Quasten.

Dabei erinnert der Torbau an den 1929 abgebrochenen Sperrbogen des Steinpasses, das Posthorn an die Bedeutung des Ortes als Poststation.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der Gemeinde Unken

Bilder

 Unken – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki
 Unken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

Weblinks