Daniela Ellmauer

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Daniela Ellmauer (*1966 in Schwarzach im Pongau), Historikerin und Schriftstellerin aus dem Gasteinertal, Rauriser Förderungspreisträgerin im Jahr 1993.

Biographie

Daniela Ellmauer stammt aus Kötschachdorf in Bad Gastein und lebt in Salzburg Stadt. Sie hat nach dem Besuch der Pflichtschulen im Jahr

  • 1984 am BORG Bad Hofgastein maturiert und
  • 1984 bis 1987 in Salzburg Rechtswissenschaften studiert.
  • 1987 bis 1990 Reisen und Aufenthalte in USA
  • 19911997: Diplomstudium Geschichte an der Universität Salzburg
  • 1994: Organisation der Ausstellung: DIE BRÜCKE. Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter beim Bau der Salzburger Staatsbrücke 1941-1944. (Institutshaus für Gesellschaftswissenschaften, Universität Salzburg)
  • 1995: Textrecherche und Redaktion für George Tabori zum 50. Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen (Projekt des Bundesinnenministeriums).
  • 1995–1996 - Projektmitarbeit bei: BEFREIT UND BESETZT. Salzburg 1945-55.“ Interviewprojekt des Landes Salzburg, des ORF und der Salzburger Nachrichten.
  • 14. November 1997: Sponsion zur Magistra phil. Diplomarbeit: „Fremder / Gast. Zur Genese von Selbst- und Fremdbildern im Tourismus“
  • 1997–Projektmitarbeit bei: Neukonzeption der Gedenkstätte Mauthausen. Projekt des Bundesinnenministeriums, Abt. IV/7.
  • 1997–1998: Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ausstellung: 1938. NS-HERRSCHAFT IN ÖSTERREICH. Bundesinnenministerium, Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes
  • Sommersemester 1999: Studienassistentin am Institut für Geschichte, Universität Salzburg.
  • Wintersemester 2000 bis Sommersemester 2003 – Lektorin am Institut für Historische Sozialwissenschaften, Universität Linz. Projektantin der Österreichischen Historikerkommission für Vermögensentzug, Rückstellungen und Entschädigungen (Oberdonau-Oberösterreich).

Publikationen

Daniela Ellmauer publiziert einerseits als Historikerin im Bereich Zeitgeschichte, andererseits ist sie literarisch tätig.

Fachwissenschaftliche Publikationen
  • Daniela Ellmauer / Miguel Herz-Kestranek / Albert Lichtblau: Herrlich ist’s in Tel Aviv – aus der Wiener Perspektiv’. Die Erinnerungen von Anny Robert. Wien / Köln / Weimar 2006.
  • Daniela Ellmauer / Michael John / Regina Thumser: „Arisierungen“, beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Oberösterreich (Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission). Wien / München 2004.
  • Die Wurzeln abgeschnitten - Salzburger Juden im Exil. In: Helga Embacher (Hg.): Juden in Salzburg. History, Culture, Fates. Salzburg 2002.
  • Wertewandel - Sozialer Wandel. In: Herbert Dachs, Ernst Hanisch (Hg.): Die Ära Haslauer. Salzburg in den 70er und 80er Jahren. Salzburg 2001.
  • Große Erwartungen - kleine Fluchten. Die Sicht der Frauen. In: Linz im Nationalsozialismus 1938 - 1945. Linz 2001.
  • Vom einen zum anderen Krieg (1918-1945) und Vom Rauchnest zur Industriestadt. In: Fritz Hörmann (Hg.): Chronik Bischofshofen. Bischofshofen 2001.
  • Daniela Ellmauer / Albert Lichtblau (Hg): Leo Glückselig - Gottlob weder Held noch Heiliger ... Ein Jewboy aus Wien, Wien 1999.
  • Was bleibt (Der Salzburger Bahnhof). In: Helga Embacher, Josef Mautner (Hg.): Salzburg:Blicke. Salzburg 1999.
  • Geschichten vom Fortgehen und Dableiben. Einige Bemerkungen über Interviews "Innergebirg"; "Früher haben nur die Frauen die Gasthäuser geführt ..." Die Erinnerung der Frauen an den Fremdenverkehr "Innergebirg".. In: Lucia Luidold / Romana Rothschopf et al (Hg.): Frauen in den Hohen Tauern. Vom Korsett zum Internet, Salzburg 1998.
  • Daniela Ellmauer / Helga Embacher / Albert Lichtblau (Hg.): Geduldet - geschmäht - vertrieben. Salzburger Juden erzählen ihr Leben. Salzburg 1998.
  • Gerhard Botz / Daniela Ellmauer / Alexander Prenninger: Mauthausen als “Erinnerungsort“: Probleme der “Authentizität“ und des österreichischen “kollektiven Gedächtnisses“ In: Jahrbuch des Dokumentationsarchives des österreichischen Widerstandes, Wien 1998.
  • Daniela Ellmauer / Birgit Kirchmayr: Zwischen den Kriegen. Frauenleben in Salzburg von 1918 bis 1938. In: Dagmar Stranzinger / Erika Thurner (Hg.): Die andere Geschichte 2. Eine Salzburger Frauengeschichte des 20. Jahrhunderts, Salzburg 1996.

Preise und Auszeichnungen

  • 2008 - Drehbuch-Förderung des Österreichischen Filminstitutes (MONATE OHNE R)
  • 2008 - 2. Platz Drehbuchwettbwerb des Landkreises Altötting (MONATE OHNE R)
  • 2006 - Drehbuchpreis der Stadt Salzburg (für DIE FLUCHT)
  • 2005 - Drehbuch RAUNACHT (ORF, Finalistin 8x45, Erstausstrahlung ORF 2006, 45 min, Produktion: SATEL, Regie: Stephanus Domanig)
  • 2004 - Drehbuchstipendium der LiterarMechana
  • 2002 - Drehbuchpreis der Stadt Salzburg (für JENSEITS)
  • 2000 - Drehbuchpreis des ORF (Sparte Kinofilm, für DER TUNNEL)
  • 1995 - 1996 - Linzer Stadtschreiberin
  • 1994 - Literaturstipendium des Landes Salzburg
  • 1993 - Förderungspreis der Rauriser Literaturtage (für „Aufschub“)

Quellen

Eigenartikel von Christina Nöbauer (Daten u. Korrekturen von Daniela Ellmauer).