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Helmut Pichler (Gosau)

Helmut Pichler beim Skifahren in den Sanddünen der Wüste Gobi
Helmut Pichler bei der Jagd mit dem Adler in der Mongolei
Helmut Pichler in Burma 2009/2010
Helmut Pichler in der Arktis
Helmut Pichler in Afrika

Helmut Pichler (* 19. Mai 1960 in Gosau im oberösterreichischen Salzkammergut) ist Weltenbummler, Extremabenteurer und begeisterter Erzähler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Helmut Pichler erlernte in einem Tiroler Betrieb den Metzgerberuf und legte auch die Meisterprüfung hierfür ab. Er arbeitete danach sowohl im elterlichen Fleischhauereibetrieb in Gosau als auch in anderen Betrieben in Österreich, Deutschland (Hamburg) und der Schweiz. Er ist nicht verheiratet und hat noch keine Kinder.

Da er in seinem erlernten Beruf nicht die wahre Erfüllung finden konnte, beschloss er eines Tages für längere Zeit zu verreisen und machte sich aufs gerate Wohl auf nach Australien. Dort verdiente er als Metzger in Sydney das Geld für seine erste große Reise, die ihn durch Australien, Neuseeland, Indien und Nepal führte.

Von da an hat ihn das Reisefieber gepackt. Nach einem halben Jahr daheim ist er wieder nach Australien aufgebrochen, hat eine Zeit lang dort gearbeitet und mit dem verdienten Geld seine nächste Reise finanziert. Diese Art zu leben praktiziert er nun seit 1982 auf sämtlichen Kontinenten und bereiste dabei zirka 150 Länder.

Dazwischen war Helmut Pichler 10 Jahre lang immer wieder als Fleischhauer und Koch auf Luxusschiffen unterwegs und bereiste so alle Meere der Welt. Fünf Jahre verbrachte er auf russischen Expeditionsschiffen in der Arktis, wobei er zwei Mal mit dem größten Eisbrecher, der Welt, einem russischen mit 75.000 PS, zum Nordpol gefahren ist. Auch war er damit unzählige Male in der Antarktis, für ihn der schönste Platz der Welt. Die freundlichsten Leute der Welt, findet man seiner Meinung nach in der Mongolei. Er ist auch fasziniert von diesem Land und dem interessante Leben der Nomaden.

Aber Helmut Pichler ist nicht nur Weltenbummler und Betrachter fremder Kulturen, er ist auch ständig auf der Suche nach dem Besonderen. Er meidet die üblichen Touristenreiserouten und hat sich für ein außergewöhnliches Abenteuer schon des öfteren in große Gefahr begeben. So bereiste er 1997 als Journalist getarnt Afghanistan unter der Herrschaft der Taliban. Die vielen besonderen Erlebnisse anlässlich dieser Reise, hat er in seinem Buch „Afghanistan, das verbotene Land“ festgehalten. Damals bereiste er zehn Monate lang mit öffentlichen Verkehrsmitteln ganz Asien.

Eine ganz spezielle Reise unternahm Helmut Pichler im Jahre 1987. Sie führte ihn per Autostopp von Gosau bis nach Kapstadt. Das bedeutete für ihn sieben Monate prägende Erlebnisse!

Im Sommer 2009 und im Winter 2010 verbrachte der Abenteurer Helmut Pichler insgesamt vier Monate in Burma (Myanmar). Seine beiden Reisen in eines der ärmsten Länder der Welt führten ihn zu spektakulären Bauwerken und durch atemberaubend schöne Landschaften. Im Norden des Landes war der Gosauer mit Sherpas in den Himalaya-Ausläufern unterwegs. Dort hatte er auch die Gelegenheit, die traditionelle Holzarbeit mit Arbeitselefanten zu fotografieren.

Helmut Pichler unternahm mehrere Reisen in die Russische Arktis. Bis zu minus 50 Grad bei maximal vier Stunden Tageslicht. Der Winter auf der Polar-Halbinsel Jamal ist hart und lebensfeindlich. Nur die Rentiernomaden vom Volk der Nenzen kommen damit zurecht. Im Jänner 2013 lebte der Gosauer Abenteurer eine Zeit lang bei ihnen. Zwei weitere Russland-Reisen führten ihn an den Baikalsee, nach Murmansk und in das Uralgebirge.

Einem besonderen Nervenkitzel setzte sich der Gosauer vor der Küste Südafrikas aus. In einem Käfig „Auge in Auge“ mit den atemberaubendsten Raubfischen des Meeres – den Weißen Haien. In Ruanda, dem „Land der 1 000 Hügel“, konnte er in freier Wildbahn aus wenigen Metern Entfernung die legendären Berggorillas und ihr menschenähnliches Verhalten ausgiebig beobachten.

Vorträge

Weitere Leidenschaften von Helmut Pichler sind neben dem Reisen auch das Fotografieren und das Erzählen. So vermittelt er seine Reiseerlebnisse mit wunderschönen Bildern und spannenden Geschichten bei Vorträgen in ganz Österreich in Bayern und in Südtirol. Jung und Alt sind fasziniert von seiner besonderen Art sich und seine Reisen zu präsentieren. Seine Vorträge beinhalten Erlebnisbericht, Wissen und viel Humor.

Die Vortragstermine erstrecken sich von September bis April und sind auf seiner Homepage angekündigt. In vielen Schulen ist der Vortrag von Helmut Pichler schon zum Fixpunkt in jedem Schuljahr geworden.

Bisherige Vortragsthemen:

  • Todesgefahr in Afghanistan - Pakistan/Afghanistan/Iran
  • Alleingang durch Afrika
  • Amazonas - Expedition Dschungel
  • Antarktis - im Reich der Pinguine
  • Kamtschatka - das Ende von Sibirien
  • Mongolei - 100 Grad Einsamkeit
  • Neuguinea - zurück in die Steinzeit
  • Mit 75.000 PS zum Nordpol
  • Indien/Bangladesch
  • Laos/Burma
  • Nepal/Tibet/China
  • Urvölker Afrikas- Eingeborene zwischen Dschibuti, Äthiopien und Kongo
  • 60 Grad unter null - Leben zwischen Eismeer und Polarkreis
  • Im Reich der Orang-Utans
  • Wüste Gobi
  • Burma, Naturvölker, goldene Pagoden und versunkene Königreiche
  • Grönland - Auf den Spuren der Inuit
  • Afghanistan - Pulverfass am Hindukusch
  • Atacama, Anden, Amazonas
  • Mit dem Panzer durch Russland/Sibirien
  • Abenteuer Afrika (Namibia, Stamm der Himba, Berggorillas und Weiße Haie)
  • Himalaya - die gefährlichsten Straßen der Welt und Königreich Bhutan
  • Steinzeit - Expedition Neuguinea
  • ab Herbst 2018: Seidenstraße Kasachstan - Kirgistan - Usbekistan

Buch

"Afghanistan - Das verbotene Land" ist das erste Buch von Helmut Pichler. Die Texte stammen aus der Feder von Martin Huber aus Rohrmoos-Untertal und erzählen die Geschichte eines extremen Abenteuers. Ein Buch zum Ansehen, Miterleben, Nachdenken

116 Seiten, 101 Farbfotos Erschienen im Verlag von Eisl & Friends, St. Gilgen ISBN: 3-9501524-0-7

Quellen

  • Eigenartikel Elisabeth Höll mit freundlicher Unterstützung durch Helmut Pichler
  • Homepage von Helmut Pichler

Weblinks

Einzelnachweise