Hotel zum Hirschen (Salzburg)

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Das Hotel zum Hirschen ist ein Viersterne-Hotel im Salzburger Stadtteil Elisabeth-Vorstadt.

Geschichte

Ein tragisches Unglück trug sich am Sonntagvormittag, den 4. November 1945 im bombenbeschädigten Hotel zu. Dort hatte am Samstag nachmittags der 35Jährige Helmkehrer Johann Maritsch aus Gratkorn bei Graz vorgesprochen und um einen Raum zum Übernachten ersucht. Maritsch kam eben aus der Kriegsgefangenschaft heim und konnte in seine steirische Heimat nicht weiterfahren. Hoteibesitzer Wallmann gab dem Heimkehrer ein Zimmer und zum Dank für die gastliche Aufnahme stellte sich Maritsch freiwillig zu Aufräumungarbeiten zur Verfügung. Als er am nächsten Tage eine bombenbeschädigte Mauer abtragen wollte, stürzte ein Teil des Mauerwerkes ein und Maritsch wurde unter den Trümmern begraben. Er erlitt sehr schwere Ver1etzungen und starb noch während des Transportes in das St. Johanns-Spital.

Am 22. August 1947 nahm das durch Bomben beschädigte Hotel „Zum Hirschen“ an der Elisabethstraße nach dem Wiederaufbau den Betrieb auf.

Ein bekannter Besitzer Ende des 20. Jahrhunderts war der Salzburger Hotelier Franz Wallmann. 2011 war es im Besitz von Christine Gmachl. Das Hotel zählte 2011 zur Achat-Hotelgruppe, einer deutsche, 1991 gegründeten Hotelgruppe[1].

Zum Hotel gehörte früher auch das Wirtshaus zum Hirschen, das jedoch seit einigen als eigenständiger Betrieb geführt wird.

Die genaue Geschichte ist im Salzburwiki-Artikel des Wirtshauses zum Hirschen zu finden, da aus diesem Gebäudeteil die Geschichte ihren Anfang genommen hatte.

Quellen

Einzelnachweis